Als ich den Aberlour 18 zum ersten Mal probiert habe, wurde mir erst richtig klar, was eine längere Reifung aus einem Whisky machen kann. Der Aberlour reift in ausgewählten Oloroso-Sherryfässern, die für ihr duftiges Nuss-Aroma bekannt sind. Dieser sensationelle Geschmack überträgt sich auch auf den Single Malt, der reich und vollmundig nach dunkler Schokolade schmeckt und eine feine Süße von Birne und Orange mit sich trägt. Im Mund machen sich Aromen von Aprikose, Rosinen und ein wenig Honig breit, getragen auf einem Hauch von weichem Leder. Der Geschmack bleibt angenehm lange im Mund vorhanden.

Hintergrund

Aberlour 18

Aberlour 18

Bis zum Neudesign der Flaschen 2010 fand sich auf jeder einzelnen Flasche Aberlour der Spruch „Let the deed show“, die auf den Gründer James Fleming zurückgeht, der die Brennerei 1879 gegründet hat. Obwohl die Brennerei in den Anfangsjahren gut lief, wurde sie von Fleming recht bald verkauft, da dieser sich auf wohltätige Arbeit konzentrieren wollte. Er baute unter anderem eine Brücke, einen Gemeindesaal und ein Krankenhaus in Aberlour.

Empfehlung

Der Aberlour 18 ist mit knapp 70 Euro auf amazon nicht wirklich billig, für den gebotenen Geschmack aber ohne nachzudenken eine Kaufempfehlung. Der Whisky wird Einsteigern sowie erfahrenen Whisky-Trinkern großen Spaß machen, die komplexe Geschmackszusammensetzung und das sanfte Gefühl im Mund behält man lange auf der Zunge und im Sinn.

Webseite: http://www.aberlour.com/

Fazit: Aberlour 18

Aberlour 18
Nase: 90%
Geschmack: 92%
Abgang: 88%
90%

Ein hervoragender und ausbalancierter Whisky. Nicht günstig, aber seinen Preis wert. Nase, Geschmack und Abgang sind aus meiner Sicht ganz große Kunst.

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