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	<title>Deutscher Whisky</title>
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	<description>Alles über Single Malts</description>
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		<title>Das passende Whisky Probierset entdecken</title>
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				<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 12:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Freddy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[20 bis 30 Euro]]></category>
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				<description><![CDATA[Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das gilt auch beim Whisky. Um aber auf den richtigen Geschmack zu kommen, gibt es für das Tasting die wundervollen Tastillery Geschenkeboxen mit den kleinen Versionen der Whisky-Sorten. Anders als bei den normalen Flaschen, die ordentlich gefüllt sind, haben wir es hier bei den Probiersets mit verschiedenen Sorten zum &#91;...&#93;]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das gilt auch beim Whisky. Um aber auf den richtigen Geschmack zu kommen, gibt es für das Tasting die <strong>wundervollen Tastillery Geschenkeboxen mit den kleinen Versionen der Whisky-Sorten.</strong> Anders als bei den normalen Flaschen, die ordentlich gefüllt sind, haben wir es hier bei den Probiersets mit verschiedenen Sorten zum Verkosten zu tun. Die sorgfältig ausgewählten Spirituosen wurden sorgfältig ausgewählt und sind in der Regel mit Verkostungsanleitung und Infos zu den Produkten versehen.</p>



<p>Durch die optische Aufmachung eigenen sich die Whisky Probiersets als <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/geschenke-fuer-whiskyliebhaber/">stilvolle Geschenkideen für Genießer.</a> Welche Whisky Probiersets es gibt und worauf man beim Kauf achten sollte, wird hier im Artikel genauer erläutert.</p>



<h2>Die besten Whisky Probiersets im Überblick</h2>



<p>Damit ihr ihr einen guten Überblick über die jeweiligen Geschenksets erhaltet, wurde hier eine <strong>Auswahl der besten Top-Empfehlungen</strong> miteinander verglichen. Auf diese Weise können die Kunden genau abschätzen, worauf es beim Kauf ankommt.</p>



<table id="tablepress-71" class="tablepress tablepress-id-71">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th class="column-1">&nbsp;</th><th class="column-2">Testsieger rauchig</th><th class="column-3">Testsieger mild</th><th class="column-4">Testsieger Variation</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2">Smoking Guns Set</td><td class="column-3">The Classic Malts Collection Pack Gentle</td><td class="column-4">Schottischer Whisky Shop Whisky Genießer Set</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07JYMR44P?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Tastillery-Whiskey-Tasting-Set.png" width="100" height="50"></a></td><td class="column-3"><a href="https://www.amazon.de/dp/B003BJVA10?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Classic-Malts-Callection-Pack-Gentle.png" width="80" height="40"></a></td><td class="column-4"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00BOMYSF6?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Schottischer-Whisky-Shop-Whisky-Genießer-Set.png" width="120" height="60"></a></td>
</tr>
<tr class="row-4 even">
	<td class="column-1"><strong>Marke</strong></td><td class="column-2">Tastillery</td><td class="column-3">The Classic Malts</td><td class="column-4">Schottischer Whisky Shop</td>
</tr>
<tr class="row-5 odd">
	<td class="column-1"><strong>Füllmenge</strong></td><td class="column-2">5 Samples</td><td class="column-3">3 unterschiedliche Malts</td><td class="column-4">4 Miniaturflaschen</td>
</tr>
<tr class="row-6 even">
	<td class="column-1"><strong>Inhalte</strong></td><td class="column-2">3 torfig-rauchige Schottische Whisky’s<br />
1 amerikanischer Whiskey<br />
1 würzig-rauchiger Single Malt aus Indien</td><td class="column-3">Glenkinchie 12 Whisky<br />
Dalwhinnie 15<br />
Oban 14<br />
</td><td class="column-4">Highland Park 12 <br />
Glenfiddich 12<br />
Laphroaig 10<br />
Bowmore 12<br />
</td>
</tr>
<tr class="row-7 odd">
	<td class="column-1"><strong>Volumen</strong></td><td class="column-2">250ml</td><td class="column-3">3 x 0,2l</td><td class="column-4">4 x 5cl</td>
</tr>
<tr class="row-8 even">
	<td class="column-1"><strong>Alterststufe</strong></td><td class="column-2">ab 18 Jahren</td><td class="column-3">ab 18 Jahren</td><td class="column-4">ab 18 Jahren</td>
</tr>
<tr class="row-9 odd">
	<td class="column-1"><strong>Weitere Besonderheiten</strong></td><td class="column-2">Magazin und Tasting Sheets<br />
Verkostungsanleitungen<br />
Geschmacksnotizen<br />
</td><td class="column-3">1,4 kg<br />
Mischpaket<br />
43% Alkoholgehalt<br />
Fassreife 1 Jahr<br />
</td><td class="column-4">Originalabfüllungen vom Hersteller<br />
Glencairn Whiskyglas im Set<br />
Hochwertige Geschenkkiste aus Holz<br />
</td>
</tr>
<tr class="row-10 even">
	<td class="column-1"><strong>Bewertung</strong></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07JYMR44P?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2015/08/4-5.png" alt="4,8 Sterne"><br>295 Rezensionen</a></td><td class="column-3"><a href="https://www.amazon.de/dp/B003BJVA10?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2015/08/5.png" alt="4,9 Sterne"><br>51 Rezensionen</a></td><td class="column-4"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00BOMYSF6?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2015/08/4-5.png" alt="4,7 Sterne"><br>25 Rezensionen</a></td>
</tr>
<tr class="row-11 odd">
	<td class="column-1"><strong>Preis</strong></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07JYMR44P?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Preis nicht verfügbar</a></td><td class="column-3"><a href="https://www.amazon.de/dp/B003BJVA10?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Preis nicht verfügbar</a></td><td class="column-4"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00BOMYSF6?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>An den verschiedenen Produkten erkennt man schon, dass die Welt der Probiersets unterschiedlicher kaum ausfallen kann. Es ist Entdeckungsreise durch die Welt der Spirituosen, die man doch gerne mit seinen liebsten Mitmenschen unternimmt. Doch gibt es <strong>bestimmte Kriterien</strong>, auf die man achten sollte. Im folgenden Abschnitt sind mehrere Tipps angegeben, worauf beim Kauf eines Whisky Probiersets gelegt werden sollte, damit der Kauf letztendlich nicht zum Flop wird.</p>



<h2>Whisky Probiersets und Geschenkeboxen online kaufen – worauf
achten?</h2>



<p>Obwohl die Sorten unterschiedlich sind und die Alkoholsorten je nach Anbieter unterscheiden, sollte man beim Kauf doch einige wichtige Kaufkriterien im Auge behalten. Dazu zählen wir das<strong> Branding, das Motto bzw. der Anlass (rauchig, mild, nach Land), der Preis pro Liter sowie die Ausstattung des Zubehörs</strong>. Auf diese Kaufkriterien wird in den folgenden Abschnitten nochmal eingegangen.</p>



<h3>Marke des Probiersets </h3>



<p>Nicht hinter jeder Marke steckt automatisch ein Qualitätsprodukt, das im Anhieb auf Gegenliebe stößt. Nichtsdestotrotz kann die <strong>Bekanntheit eines Unternehmens</strong> und den aufgebauten Brand des Produkts Hinweise geben, mit welchen Produkten ihr es hier zu tun habt und welche Erwartungshaltungen damit verbunden sind. Wer Whisky trinkt hat, bestimmt schon die eine oder andere Verbindung zur Marke hergestellt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Tastillery-Whiskey-Tasting-Set.png" alt="Tastillery Whiskey Tasting Set" class="wp-image-3149" width="223" height="236" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Tastillery-Whiskey-Tasting-Set-200x212.png 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Tastillery-Whiskey-Tasting-Set-284x300.png 284w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Tastillery-Whiskey-Tasting-Set.png 294w" sizes="(max-width: 223px) 100vw, 223px" /></figure></div>



<p>Auch mit der Marke des Herstellers einher gehen die<strong> einzigartigen Merkmalseigenschaften </strong>einher, die sich im Gesamtkonzept der Produktgestaltungen sich niederspiegelt. So bieten einige Marken sehr viele informative Insights von den Produkten an, weil sie unter anderem auch in enger Kooperation stehen. Andere Marken wiederum setzen auf elegante Optik und ein einzigartiges Set, weswegen die Gestaltung schon mal in einer stilvollen Holzkiste oder durch zusätzliche Zubehörteile wie Gläser schon mal einen nachhaltigen Eindruck vermittelt.</p>



<p>Die Marken sind auch eng verbunden mit den natürlichen Gegebenheiten der <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/whisky-destillerien-reisebericht/">Destillerien </a>vor Ort. Sehr empfehlenswert ist es, sich auch mit dem Herstellungsort auseinanderzusetzen, um nachvollziehen, warum die Aromen und Geschmacksintensitäten sich unterscheiden.</p>



<h3>„Motto“ des Geschenksets</h3>



<p>Der Anlasse des Geschenksets ist von großer Bedeutung. Schließlich trifft man sich nicht zur Verkostung, um aus Zufall ein Geschenkset auszuprobieren. Sondern man hat schon ein bestimmtes Motto im Auge. Der Anlasse kann z.B. eine<strong> Weltreise durch die unglaubliche Welt der Whiskys </strong>sein, wo man aus den USA, <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/deutscher-whisky/">Europa</a>, <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/japanischer-whisky/">Asien </a>usw. die besten Sorten für sich entdeckt. Wenn so ein Motto steht, ist es natürlich kontraproduktiv, wenn nur Produkte zur Verkostung zur Verfügung stehen, die z.B. ausschließlich nur in bestimmten Regionen angeboten werden. </p>



<p>Auch Anlässe wie die milde <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/tasting-tipps/">Verkostung</a>, Sessions mit starkem Abgang oder die spontane Entdeckung sind nur einige wenige von zahlreichen Anlässen, die mit den Probiersets verbunden sind. Beim Kauf sollte man daher genau darauf achten, welche Sorten man für sich entdecken will und mit wem man die Zeit mit dem Set genießen will (<strong>Männerrunde, jüngere Zielgruppe, Sportverein, Familie</strong>). Die Verpackung und die optische Aufbereitung verraten schon viel. Der Inhalt zum passenden Motto sind entscheidend und werden auch meist in den Produktbeschreibungen erwähnt.</p>



<h3>Preis pro Liter </h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Classic-Malts-Callection-Pack-Gentle.png" alt="Classic Malts Callection Pack Gentle" class="wp-image-3132" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Classic-Malts-Callection-Pack-Gentle-200x255.png 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Classic-Malts-Callection-Pack-Gentle.png 221w" sizes="(max-width: 221px) 100vw, 221px" /></figure></div>



<p>Beim Kauf sollte nicht blindlings die schönste Verpackung mit dem schick aufbereiteten Inhalt eingekauft werden. Nichts ist ärgerlicher als die Tatsache, dass schon nach einigen kleinen Schlückchen der Inhalt schon weggetrunken wurde. Die Geschenksets sind <strong>wahrlich nicht günstig</strong> und sind nicht mal für den schnelle Drink nebenbei nach Feierabend gedacht, sondern warten eher darauf von einer geselligen Gruppe getrunken zu werden. Vielleicht zur Orientierung gut: eine Flasche <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/jack-daniels-vs-jim-beam/">Jack Daniels</a> kostet um die 20 Euro für 0,7l. Das Smoking Guns Set kostet knapp 40 Euro für 250ml. Das ist ein Preis, der für die Produktqualität in Ordnung geht. Auf ein Liter hochgerechnet wären das 160 Euro für ein Liter. Die Classic Malts Collection mit insgesamt 0,6l kosten rund 50 Euro. Das Liter kostet etwas mehr als 80 Euro. </p>



<p>In dieser Preisklasse <strong>zwischen 80-160 Euro pro Liter</strong> bewegen sich die Geschenksets dieser Qualität und natürlich gibt’s nach unten und nach oben Ausreißer. Aber preislich sollte man sich in diese Richtung orientieren.</p>



<h3>Zubehör </h3>



<p>Das Aufregende an den Geschenksets ist die Entdeckung, die man hinter der Hülle entdecken kann. Wenn man auf Entdeckungsreise durch die vielen, bestimmt noch unbekannten Sorten geht, will man mehr über die Hintergründe, Geschichte und der Möglichkeit der Verkostung kennenlernen. Ein <strong>Magazin und Anleitungen zur Verkostung</strong> sind einige Beispiele, um mehr über die Drinks zu erfahren. Andere Geschenksets wiederum überraschen mit der Verpackung von <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/das-richtige-whisky-glas-finden/">Gläsern </a>oder präsentieren sich von der besten Seite in der stilvoll geschmückten Glasflasche. Es gibt auch Sets mit Zubehörteilen, die für die eigene Kreation gedacht sind. Was den Einfallsreichtum angeht, bieten die verschiedenen Marken sehr viel Einfallsreichtum. </p>



<p>Als Käufer sollte man auf alle Fälle die Zusammenstellung der Box genau unter die Lupe nehmen:</p>



<ul><li>Wird genügend Whisky angeboten?</li><li>Sind die Zubehörteile eher eine willkommene Abwechslung oder spielen sie bei der Verkostung eine wichtige Rolle?</li><li> Beim Kauf ist es wichtig, genau zu wissen, welche Sorten man genießen will, um im zweiten Schritt zu prüfen, welches Zubehör im Set enthalten ist.&nbsp; Denn letztendlich kommt es auf das Gesamtpaket an.</li></ul>



<h2>Probiersets im Überblick – die besten Empfehlungen </h2>



<p>Der Markt der Whisky Geschenksets kanns sehr unübersichtlich sein. Hier ist deshalb eine Liste an <strong>Produktempfehlungen </strong>mit kurzer Beschreibung, einer Liste an positiven Aspekten und die wichtigsten Fakten zusammengefasst. Einige Produkte wurden oben schon in der Bestenliste aufgeführt und werden hier nochmal im Detail beschrieben.</p>



<table id="tablepress-72" class="tablepress tablepress-id-72">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 1: Tastillery Whisky Tasting Probier Set “Smoking Guns” in Geschenkbox</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07JYMR44P?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Tastillery-Whiskey-Tasting-Set.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Die Geschenkbox der Marke Tastillery ist unsere Top-Empfehlung im Bereich der rauchigen Genusssorten. Angeboten werden 5 abgestimmte Samples an Spirituosen mit je 50ml Füllmenge. Insgesamt 250ml stehen in der Geschenkbox zur Verfügung, die von der Füllmenge her mit 2-3 weiteren Personen genossen werden können. Darunter sind drei torfig-rauchige Schottische Whiskys, ein amerikanischer Whiskey sowie ein Single Malt aus Indien. Das Probierset ist für die Genießer gedacht, die mal eine kleine Weltreise durch die wichtigsten Regionen der Whisky-Sorten machen wollen. <br />
<br />
Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob die Geschmacksintensitäten und Wirkung einen ansprechen. Sie sind aufeinander abgestimmt und sorgen auf jeden Fall für Abwechslung. Ehe man mit einer Flasche einen Fehlkauf macht, weil sie geschmacklich nicht passt, sollte man sich beim Tasting auf die verschiedenen Sorten fokussieren und seinen eigenen individuellen Geschmack herausfinden.<br />
<br />
Hier sind die Besonderheiten aufgelistet:<br />
<br />
•	Mit Verkostungsanleitung und Notizen<br />
•	Auswahl an hochwertigen Spirituosen aus aller Welt<br />
•	Elegantes Design bei hoher Qualität<br />
•	Top-Auswahl aus Schottland, Amerika &amp; Indien</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07JYMR44P?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<table id="tablepress-73" class="tablepress tablepress-id-73">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 2: The Classic Malts Collection Pack Gentle</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B003BJVA10?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Classic-Malts-Callection-Pack-Gentle.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Diese Collection bietet Geschmacksexplosionen der besonderen Art aus Schottland. In der Classic Mals Collection stehen 3 spannende Malts mit je 0,2l Füllmenge in einer eleganten Verpackung zur Auswahl. Unterschiedlicher können die Malts dabei nicht sein. Das Glenkinichie 12 ist ein Whisky aus Schottland mit einer süßen, cremigen Duftnote. Das Dalwhinnie ist ein besonderer Whisky der schottischen Hochlandschaft und ist von einem aromatischen Geschmack geprägt. Der Oban 14 Whisky ist ein besonderes Produkt aus einer der ältesten Brennereien Schottlands und ist für seine rauchig-würzigen Geschmack bekannt. Mit dieser 3er Kombination können Whisky-Fans nichts falsch machen.<br />
<br />
Man sollte sich vor dem Kauf auch mit den jeweiligen Produkten und der Zubereitung in der jeweiligen Region auseinandersetzen, um das Produkt noch näher zu verstehen.<br />
<br />
•	Flexible Zubereitung in Pur oder auf Eis bei unverwechselbarem Geschmack<br />
•	Top-Auswahl der verschiedenen Regionen Schottlands<br />
•	Elegantes Geschenk-Design mit hervorragenden Produkten</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B003BJVA10?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<table id="tablepress-74" class="tablepress tablepress-id-74">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 3: Kilbeggan Irish Whiskey Collection </th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00QMGD094?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Kilbeggan-Irish-Whiskey-Collection.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Lust auf eine besondere Mischung an Irish Whiskey Sorten? Die Destillerie Locke’s Distillery ist eine der bekanntesten Whiskeybrennereien in Irland und steht für Qualitätsware. Dementsprechend gespannt kann man auf die besonderen Sorten der Geschenkidee sein. Mit der Kilbeggan Collection erhalten die Genießer zu einem günstigeren Preis vier einzigartige Sorten zu je 0,05l bei einem Alkoholgehalt von 40%. Im Sortiment sind die Sorten Greenore Single Grain, Kilbeggan Traditional, Tyrconell Single Malt und Connemara Peated Single Malt. Das sind bekannte Irish Whiskeys mit verschiedenen Geschmackstypen, die nur darauf warten, gekostet zu werden. <br />
<br />
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die gewünschten Irish Whiskey Sorten auch dem individuellen Geschmack entsprechen. Im Idealfall hat man schon Erfahrung mit Irish Whiskey gesammelt.<br />
<br />
Hier sind die Highlights des Sets:<br />
<br />
•	Verschiedene Geschmackstypen von fruchtig bis herb<br />
•	Gute Mischung für die Verkostung und zur Orientierung mit dem eigenen Geschmack<br />
•	Preisgünstiges Set für Einsteiger </td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00QMGD094?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<table id="tablepress-75" class="tablepress tablepress-id-75">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 4: Glenfiddich Mix Pack </th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00BM36FCQ?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Glenfiddich-Mix-Pack.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Eine interessante Reise durch die Welt der Single Malt Whiskys verspricht dir Marke Glenfiddich. Im Geschenk sind Glenfiddich 12 year old, 15 year old und 18 year old enthalten, die nur drauf warten gekostet zu werden. Das Set besteht aus drei 0,2l gefüllten Flaschen mit einem Alkoholgehalt von 40% - eine aufregende Auslese aus Schottland in einer eleganten Verpackung. Und auch die optische Darstellung der Flaschen in verschiedenen Farben vermittelt einen guten Eindruck. Seit über 125 stellt Glenfiddich Whisky her und die Produkte sind Awards geschmückt. Wer sich darauf einlässt, kennt im Idealfall schon den Geschmack des schottischen Whiskys, hat sich auch mit dem Alter und der Zubereitung auseinandergesetzt und kann in ungefähr abschätzen, was auf einen zukommen.<br />
<br />
Und das sind die Höhepunkte des Produkts:<br />
<br />
•	Ausgewählte Qualitätsware zu verschiedenen Altersklassen<br />
•	Sehr hochwertige Verpackung und optimal als Geschenk<br />
•	Die Marke steht für Qualität und lässt sich auch hier schmecken</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00BM36FCQ?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<!-- #tablepress-75 from cache -->



<table id="tablepress-76" class="tablepress tablepress-id-76">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 5: Pràban na Linne Whisky Probier- und Geschenkset</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00FYPZK2Y?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Praban-na-Linne-Whiskey-Probier-und-Geschenkset.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Nicht nur für Genießer, sondern auch für das Auge ein Highlight! In einer hochwertigen Holzkiste bietet die Marke Pràban na Linne 5 Flaschen zu je 50ml an. Zum Set-Bestandteil gehören 1 x Té Bheag Connoisseurs Unchilfiltered, 1 x MacNaMara, 1 x Poit Dhubh Malt 8 Jahre, 1 x Poit Dhubh Malt 12 Jahre, 1 x Poit Dhubh Malt 8 Jahre. Das sind alles feine, auserlesene Sorten aus Schottland mit verschiedenen Geschmackssorten, die nur darauf warten gekostet zu werden. Anlässe gibt’s genug dafür, z.B. für feierliche Anlässe an Weihnachten. <br />
<br />
Auch wichtig vor dem Kauf zu wissen: die traditionell schottische Methode der Herstellung ist unchilfiltered, um die reine Form beizubehalten. Und davon profitieren auch die Genießer.<br />
<br />
•	Traditionelle Herstellungsart nach schottischer Art, um die Qualität zu garantieren<br />
•	Unterschiedliche Geschmacksnoten von süß, cremig, mild bis torfig<br />
•	Lange Reifezeit, um die bestmögliche Qualität zu garantieren<br />
•	Sehr elegantes Geschenkset im edlen Set der Holzkiste und perfekt als Geschenk</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B00FYPZK2Y?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<table id="tablepress-77" class="tablepress tablepress-id-77">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 6: Single Malt Whisky Collection Discovery</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07Y1NCJ6W?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Single-Malt-Whiskey-Collection-Discovery-Probierset.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Von der Marke John Dewar &amp; Sons stammt dieses wundervolle Set mit 3 Scotch Whiskys. Im Set sind folgende Produkte enthalten:  Aberfeldy 12 Jahre, aultmore 12 Jahre und Craigellachie 13 Jahre! Diese drei Flaschen sind zu je 0,2l gefüllt mit einem Alkoholgehalt von 46%. Das Besondere dabei: 2019 wurde die erste interaktiven Whisky-Verkostung im Livestream eingeführt, das in englischer Sprache gehalten wurde. Eine sehr schöne Idee im Zeitalter, um die unvergleichlichen Sorten zu kosten und um mehr über die Geschichte und die Herstellung der Whiskysorten kennen zu lernen. Erfahrt mehr über ABERFELDY'S Golden Dram, AULTMORE'S Foggie Moss und den eigensinnigen CRAIGELLACHIE. Für die Verkostung ist dieser tiefere Einblick hinter diesem Produkt sehr empfehlenswert.<br />
<br />
Hier sind die Highlights:<br />
<br />
•	Single Malt Tasting Set zum Entdecken und Mitmachen<br />
•	Sehr hochwertiges und optisch schönes Set<br />
•	Live-Tasting englischer Sprache<br />
•	einzigartiges Single Malt Collection Discovery Set</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07Y1NCJ6W?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
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<table id="tablepress-78" class="tablepress tablepress-id-78">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 7: Talisker Probierset Single Malt Scotch Whisky</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/Talisker-Probierset-Single-Scotch-Whisky/dp/B01N3TW86K/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Talisker+Probierset+Single+Malt+Scotch+Whisky&amp;qid=1599473936&amp;sr=8-1-spons&amp;psc=1&amp;spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEyTk9HTDAwUEdKNzlJJmVuY3J5cHRlZElkPUEwMjQ5ODg0MktPSjBNUlRCSFExTCZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwMTQxODM4MlZTUkRSTzRUMFo0RCZ3aWRnZXROYW1lPXNwX2F0ZiZhY3Rpb249Y2xpY2tSZWRpcmVjdCZkb05vdExvZ0NsaWNrPXRydWU=" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Talisker-Probierset-Single-Malt-Scotch-Whiskey.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Lust auf eine Kostprobe von der ältesten Desttillerie der Isle of Skye in Schottland? Dann gehörtt das Talisker Probiertset einfach dazu. Im Set sind jeweils eine Flasche Talisker Storm, Talisker 10 Jahre und Talisker Skye Single Malt Scotch Whisky enthalten. Geprägt sind die drei Flaschen mit je 0,05l von intensiven Geschmackssorten von rauchig bis kräftig, was auch typisch für die Landschaft der Insel ist. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Sorte zu genießen, entweder pur mit dem intensiven Geschmack oder ein wenig verdünnt mit Wasser. Mit einem Alkoholgehalt von 45,8% ist dieser intensive Geschmack mit starker Wirkung keine Überraschung. <br />
<br />
•	Intensiver Geschmack mit unterschiedlichen Geschmacksnoten und perfekt fürs Tasting<br />
•	Kühl gelagert schmeckt es am besten<br />
•	Unvergleichliche Qualität aus Schottland seit 1830<br />
•	Sehr schöne Verpackung, stilprägend für die Landschaft</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/Talisker-Probierset-Single-Scotch-Whisky/dp/B01N3TW86K/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=Talisker+Probierset+Single+Malt+Scotch+Whisky&amp;qid=1599473936&amp;sr=8-1-spons&amp;psc=1&amp;spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEyTk9HTDAwUEdKNzlJJmVuY3J5cHRlZElkPUEwMjQ5ODg0MktPSjBNUlRCSFExTCZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwMTQxODM4MlZTUkRSTzRUMFo0RCZ3aWRnZXROYW1lPXNwX2F0ZiZhY3Rpb249Y2xpY2tSZWRpcmVjdCZkb05vdExvZ0NsaWNrPXRydWU=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<table id="tablepress-79" class="tablepress tablepress-id-79">
<thead>
<tr class="row-1 odd">
	<th colspan="2" class="column-1">Platz 8: Miniaturenset Single Malts </th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-hover">
<tr class="row-2 even">
	<td class="column-1"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07L4LRYPF?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2020/09/Miniaturset-Single-Malts.png" alt="Aberlour Abunadh" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-382" /></a></td><td class="column-2">Auch bei diesem Whisky-Set geht es wieder auf die Reise durch die schottischen Landschaften. Drei 0,05l befüllte Flaschen laden zur Verkostung ein. Da wäre zum einen der Bunnahabhain 12 von der Insel "Islay" mit einer rauchig-fruchtigen Geschmacksnote in rotbrauner Farbe. Der Deanston zeichnet sich durch die Frische von malzigem Getreide, Heidehonig mit einem Touch an karamellisiertem Eichenholz und Gerstenzucken aus. Wer es süß und fruchtig mag, ist hier genau richtig. Ledaig in zitronengelber Farbe besitzt einen Hauch an Minzschokolade und Pflanzen der Meeresküsten. Es schmeckt leicht nach Heilkräutern und Vanille. Man erkennt hier schon die Entdeckungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Geschmacksnoten sehr eindrucksvoll.<br />
<br />
Ein beeindruckendes Set mit bemerkenswerten Eigenschaften:<br />
<br />
•	Ideale Zubereitung bei Raumtemperatur<br />
•	Unterschiedliche Geschmacksnoten für Whisky Entdecker<br />
•	Eine wahrhaftige Reise durch die Landschaften der schottischen Destillerien<br />
•	Gute Auswahl an Qualitäts-Whiskys</td>
</tr>
<tr class="row-3 odd">
	<td class="column-1"></td><td class="column-2"><a href="https://www.amazon.de/dp/B07L4LRYPF?tag=sinmalwhi-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise und Bewertungen bei Amazon ansehen ></a></td>
</tr>
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		<title>Interview-Serie „Deutscher Whisky“: Bellerhof Brennerei</title>
		<link>https://www.singlemaltwhiskey.org/bellerhof-brennerei/</link>
				<comments>https://www.singlemaltwhiskey.org/bellerhof-brennerei/#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 10:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Freddy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Specials]]></category>

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				<description><![CDATA[Im dritten Teil unserer Interview-Serie "Deutsche Whisky" haben wir heute Thomas Dannenmann von der Bellerhof Brennerei im Interview. Die Brennerei ist mit einem Ausstoß von ca. 800 Flaschen recht klein, der Whisky schneidet aber regelmäßig hervorragend in Tastings ab, unter anderem auch in der Whisky Bible von Jim Murray, der bereits 2010 88 Punkte für &#91;...&#93;]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Teil unserer Interview-Serie &#8222;Deutsche Whisky&#8220; haben wir heute Thomas Dannenmann von der Bellerhof Brennerei im Interview. Die Brennerei ist mit einem Ausstoß von ca. 800 Flaschen recht klein, der Whisky schneidet aber regelmäßig hervorragend in Tastings ab, unter anderem auch in der Whisky Bible von Jim Murray, der bereits 2010 88 Punkte für Dannes Schwäbischen Whisky vergab.</p>
<p><strong>Herr Dannenmann, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Erzählen Sie mir einfach ein bisschen über die Brennerei und wie die Idee kam Whisky zu machen?</strong></p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Thomas-Dannenmann.jpg"><img class="alignright wp-image-2726 size-medium" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Thomas-Dannenmann-300x200.jpg" alt="Thomas Dannenmann" width="300" height="200" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Thomas-Dannenmann-200x133.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Thomas-Dannenmann-300x200.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Thomas-Dannenmann-400x266.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Thomas-Dannenmann.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Letztendlich könnte man sagen es war es die Idee eines Mitbewerbers (lacht) und zwar der Destille Tecker, also Tecker-Whisky, Destille Gruel, auch bei uns im Ort. Der Opa von Immanuel, dem aktuellen Brenner dort, war Chef im Obst und Gartenbauverein vor jetzt beinahe dreißig Jahren und hat ein Faible für Whisky gehabt und er hat einen Ausflug nach Schottland organisiert, wo die Seniors alle unterwegs waren und festgestellt haben, dass in Schottland auch nur Getreide gebrannt wird. Und nachdem das Bewusstsein vorhanden war, dass nicht Whisky destilliert wird, sondern Getreide  und der Kornbrand im Holzfass reifen darf, war der Weg vorgezeichnet.</p>
<p>Der Weg  ins Fass war nicht mehr so weit, zum damaligen Zeitpunkt gab es auch noch einen Küfer, bei uns in der Gegend, und da hat der Schwiegervater, also der Fritz Beller entschieden, mal zwei fünfzig  Liter Eichenfässer zu kaufen, und das war dann letztendlich der Startschuss  Anfang 1990.</p>
<p><strong>Und seitdem eine Erfolgsgeschichte, habe ich das richtig herausgehört?</strong></p>
<p>Also zu Beginn wurde das eher noch beäugt und belächelt und die Frage, die da immer wieder zum damaligen Zeitpunkt aufkam: Ja ist das denn ein Obstler? Was man dann verneinen konnte. Aber es war sehr viel Überzeugungsarbeit notwendig, die Menschen an den Schwäbischen Whisky ranzukriegen. Auf der einen Seite ein bisschen schwierig  für uns, aus rein betriebswirtschaftlich Sicht. Aber auf der anderen Seite auch ein der Segen, denn so konnte unser Whisky etwas länger reifen gegenüber den Kollegen die jetzt aktuell einsteigen. Die meisten sind da betriebswirtschaftlich deutlich mehr unter Druck als wir damals, weil mit unserer kleinen Brennerei ist das definitiv immer noch ein erweiteres Hobby mit Ertragsmöglichkeiten, dass sehr viel Spaß macht.</p>
<blockquote><p>Es war sehr viel Überzeugungsarbeit notwendig, die Menschen an den Schwäbischen Whisky ranzukriegen.</p></blockquote>
<p>Aber die, die jetzt neu einsteigen, starten in der Regel mit Verschlussbrennereien, und dann gleich in Dimensionen, wo man schon von Beginn an ein bisschen genauer rechnen muss. Und die gehen dann schon auch her und bringen dreijährig den Whisky … an den Mann, beziehungsweise die Frau.</p>
<p><strong>Wie hoch ist Ihr Ausstoß im Jahr? Wenn Sie sagen es ist noch hobbymäßig?</strong></p>
<p>Über alle drei Sorten die ich jetzt gerade habe ca. 800 Flaschen. Und für mich persönlich finde es auch nicht schlecht, weil ich, und das hat ein Kunde mal ganz nett formuliert, noch jedes Fass im Lager mit Namen kenne.</p>
<p><strong>Sie haben es ja gerade erwähnt, dass viele Kollegen die dreijährigen auf den Markt bringen um so schnell wie möglich betriebswirtschaftlich, in den grünen Bereich zu kommen. Jetzt habe ich gesehen, bei Ihnen gibt es vor allem fünf- und achtjährige Whiskies. Sehen Sie das als Alleinstellungsmerkmal?</strong></p>
<p>Ich habe schon ein paar Kollegen die auch in die Richtung gehen &#8211; und immer dann wenn der Whisky sich nicht so gut verkaufen lässt die automatische Folge daraus resultiert, dass das Destillat einfach älter wird. Was meistens nicht schadet.</p>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal bei mir ist tatsächlich, dass ich immer verschiedene Fässer zur Reifung für den Whisky verwende. Also beim Grain sind das vier unterschiedliche <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/alles-ueber-whisky-in-fassstaerke/">Fässer</a>, das ist einmal die deutsche Eiche, das Bourbon-Fass, ex- Portwein-  und ex-Sherryfass. Die Kunst besteht darin, trotz der geringen Menge pro Sorte, eine geleichbleibend gute Qualität an Whisky zu produzieren.</p>
<p><strong>Das heißt, Sie haben auch das Ziel dass der Whisky erkennbar bleibt und sagen jetzt nicht: „wir machen experimentell“. Das habe ich jetzt schon bei dem einen oder anderen Kollegen gehört, der sagt, „Naja, wir, wir probieren mal so mal so“, kann dann sein dass er jedes Jahr ein bisschen anders schmeckt. Sie probieren da Geschmack zu halten, richtig?</strong></p>
<p>Weitestgehend zu halten, in meinen beiden Grundsorten. Also das ist der Danne´s  Grain und der Danne´s  Malt.</p>
<p>Die Madeira-Geschichte war jetzt so ein Versuch mit einer anderen Fass-Art, die ganz gut geglückt ist, und somit gibt es in dem Bereich dann eine  Einzelfassabfüllung.</p>
<p>So wird dann die Zukunft auch aussehen:</p>
<p>Ich möchte meine beiden Standard-Whiskys, den Danne´s Single-Grain und den Danne´s -Single-Malt in dieser Qualität halten um dann zusätzlich immer wieder Einzelfassabfüllungen auf den Markt zu bringen. In 2018 sind es zwei Fässer ein reiner Weizen-Grain im ex Portweinfass gelagert und die Zweitbefüllung des ex Madeiraweinfasses.</p>
<p>Wenn wir dann 2020 unser dreißigjähriges Whisky-Jubiläum haben, werde ich eine ganz andere Geschmacksrichtung auf den Markt bringen. Es wird dann zum ersten Mal aus meiner Destille einen Whisky geben, der deutliche Rauchnoten aufweisen wird. Nicht aufgrund des Rohstoffes sondern aufgrund der Fassart.</p>
<p><strong>Spannend! Wo wir bei den Fässern sind, das heißt, Sie beziehen jedes Fass einzeln? Oder wie gehen Sie da vor?</strong></p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky.jpg"><img class="alignleft wp-image-2727 size-medium" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-300x300.jpg" alt="Dannes Whisky" width="300" height="300" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-66x66.jpg 66w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-150x150.jpg 150w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-200x200.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-300x300.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-400x400.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Firma <a href="https://www.wilhelm-eder.de/">Eder, in Bad Dürkheim</a> ist da mein Handelspartnerl. Wobei ich da bestimmt eines von den kleinsten Lichtlein bin. Aber dort gibt es eine Fassauswahl die mal grundsätzlich keine Wünsche offen lässt, und wenn man den Hintern hoch kriegt und dort hin fährt kann man seine Fässer erschnuppern vor dem Kauf. Dies sind dann immer nur einzelne Fässer. Da ich pro Jahr etwa  fünf Fässer brauche. Das sind dann natürlich keine Welten. Entsprechend ist es bei mir auch nicht möglich zu sagen, ich gestalte jetzt den Roggen-Weizen-Grain mit drei Fässern Deutscheiche, drei Fässern Bourbon, drei Fässern Sherry, drei Fässern Port und mische die dann nach acht Jahren. Das würde nicht funktionieren, weil einfach meine Mengen zu gering sind</p>
<p><strong>Wie sieht es bei den anderen Rohstoffen aus? Also Getreide, Maische? Was machen Sie da selbst, oder wo beziehen Sie Ihre Sachen her?</strong></p>
<p>Ab dem Maischeprozess mache ich alles, wirklich alles selbst. Einmaischen, die Maische brennen, Fasslagerung, Alkohol reduzieren nach der Fasslagerung und die Abfüllung. Das Getreide kommt aus der örtlichen Mühle. Im Ursprung hat mein Schwiegervater sogar sein eigenes Getreide verarbeitet zwischenzeitlich beziehen wir den mehligen Rohstoff wie schon gesagt aus der Mühle.</p>
<blockquote><p>Ab dem Maischeprozess mache ich alles, wirklich alles selbst.</p></blockquote>
<p><strong>Und Wasser? Wo kommt das bei Ihnen her?</strong></p>
<p>Aus dem Wasserhahn (lacht). Also, über Wasser wird immer viel geschrieben und berichtet, man hat dann auch sehr, sehr tolle Geschichten erzählt, die … ja… mehr oder weniger glaubwürdig sind, formuliere ich das jetzt mal vorsichtig.</p>
<p>Das wichtigste für die Brennerei ist weiches Wasser. Wir haben Glück, hier vor Ort, auf unserem Hof, wir sind an die Bodenseewasserversorgung angeschlossen. Unser Städtchen, Owen, selber ist nicht an die Bodensee-Wasserversorgung angeschlossen, sondern nur an die Blau-Lauter-Wasserversorgung.  Das Bodenseewasser ist ein weiches Wasser während das Wasser im Städtchen einen deutlich höheren Härtegrad aufweist.</p>
<p>Und wenn man es wie die Schotten versteht das spezielle einzig wahre Wasser auch so zu vermarkten, hat man alles richtig gemacht. Aber entscheidend ist weiches Wasser.</p>
<p>Aber, Wasser ist nicht das wichtigste Medium. Ein guter Alkohol und die richtigen Fässer sind wichtiger.</p>
<blockquote><p>Wasser ist nicht das wichtigste Medium. Ein guter Alkohol und die richtigen Fässer sind wichtiger.</p></blockquote>
<p><strong>Jim Murray war ja auch bei Ihnen – und war direkt von Ihren Produkten begeistert. Wie kam es zu dem Treffen?</strong></p>
<p>Die „Begegnung“  mit Jim Murray war – wie das meiste im Leben – ein wenig Glück und ein wenig Zufall. Eine gute Bekannte eines Freundes ist eine Whisky-Fanatikerin, sie hatte erfahren dass wir Whisky produzieren und wollte ein kleines Privat-Tasting. Das haben wir dann gemacht und sie war so begeistert und hat sich dann drei kleine Fläschchen mitgenommen. Sie war auf dem Weg Richtung England, kannte Jim Murray und meinte, der muss diesen Whisky unbedingt probieren. So kam die erste Begegnung zustande. Und in den Folgejahren konnten wir ihm die Proben direkt zukommen lassen.</p>
<p><strong>Sehr spannend. Wo wir gerade beim Vergleich sind: Denken Sie, dass die deutschen Produzenten den schottischen das Wasser reichen können?</strong></p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2.jpg"><img class="alignright wp-image-2728 size-medium" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2-300x300.jpg" alt="Dannes Schwäbischer Whisky" width="300" height="300" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2-66x66.jpg 66w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2-150x150.jpg 150w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2-200x200.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2-300x300.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2-400x400.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Whisky-2.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ja. Die <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/top-10-schottische-single-malts/">Schotten haben sehr gute Whiskys</a>, zwischenzeitlich die Deutschen auch. Ich denke, wir haben im deutschen Bereich die bessere Destillationstechnik. Also dieses nicht-Pot-Still-Verfahren, sondern die Kolonnenbrennerei diese Art zu brennen ergibt einen, ich nenne es jetzt einmal feineren/reineren  Alkohol, , durch diesen nicht ganz so drckigen  Alkohol, wie es die schottischen Destillen in der Regel produzieren, sparen wir uns Zeit in der Lagerung. Großer Vorteil bei den meisten deutschen Destillen ist, dass sie ein bisschen experimentierfreudiger sind als die schottischen. Diese beharren bisher auf Ihre Traditionen:  &#8230; das ist so und das bleibt so &#8230; .</p>
<p>So langsam merken Sie aber, wenn ich in den Fässern mal ein bisschen variabler bin dann kommen da ganz, ganz tolle Aromen zustande und machen es jetzt ja auch. Und von daher glaube ich, der Kunde entscheidet. Er wird, wenn er durch eine Verkostung geht, bestimmt oft deutsch und schottisch nicht zwingend unterscheiden können, außer er steht auf voll rauchig, klar. Das gibt es im deutschen Bereich noch nicht so häufig.</p>
<p><strong>Sie denken also, dass die schottischen Whiskies langsam Marktanteile verlieren werden? Dadurch, dass sie sich auf ihr quasi alt eingesessenes Monopol verlassen und experimentierfreudigere Brennereien da langsam ihre Nische finden?</strong></p>
<p>Ha, ich habe jetzt zufälligerweise gestern ein paar Zahlen gehört, das sind 2016- und erstes Halbjahr 2017-Werte: Die Schotten müssen sich noch nicht fürchten. Also der Anteil deutscher Whiskys am Markt, im Lebensmittel-Einzelhandel beträgt 0,3 Prozent. Und die der Schotten und Amerikaner machen immer noch knappe 90 Prozent aus. Und der Rest der Welt dann die zehn, und davon 0,3 % Prozent deutsch.</p>
<p>Also Heulen und Zähneklappern ist bei den Schotten bestimmt noch nicht angesagt. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Aber solange es nur wir kleinen Brennereien sind, also eine mit tausend Flaschen pro Jahr, da lächelt ein Schotte nur.</p>
<p><strong>Wie ist es auf dem deutschen Markt? Wie nehmen Sie den wahr? Eher kollegial oder merkt man da den Wettbewerb?</strong></p>
<p>Ich formuliere es mal so: Grundsätzlich kollegial, sogar sehr kollegial, aber immer mit so einer kleinen Variante des Beäugens. „Was macht jetzt der da?“ und „Welche Fässer stehen jetzt da? Das möchte ich auch!“. Also eine Neugierde, gegenüber dem, was der andere macht, und wie er es macht. Aber so kollegial dass man es noch erzählt.</p>
<p><strong>Wenn Sie an einen besonderen Whisky denken, was muss der für Sie haben?</strong></p>
<p>Für mich ist es ein besonderer Whisky, wenn er eine Vielschichtigkeit in den Aromen hat. Eine Kunst ist es dann, wenn die Vielschichtigkeit auch noch harmonisch ist.</p>
<p>Es gibt Whiskys, die haben ganz tolle Einzelaromen die aber nicht wirklich zusammen passen. Und ich bin bestrebt, Whiskys zu kreieren, die besondere Einzelaromen haben. So dass man einfach, wenn man in der Verkostung ist,… und ein bisschen Zeit hat, viele, viele unterschiedliche Aromen feststellen kann. Aber die Aromen müssen so harmonieren, dass er insgesamt recht süffig ist. Das verstehe ich unter einem guten bis exzellenten Whisky. <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/rauchiger-whisky/">Nur Torf oder nur Rauch</a> das wäre mir zu eindimensional, nur Vanille und Holz wäre mir zu eindimensional, nur Honig wäre zu eindimensional. Aber eine Kombination aus allem– dann wird es spannend!</p>
<blockquote><p>Für mich ist es ein besonderer Whisky, wenn er eine Vielschichtigkeit in den Aromen hat. Eine Kunst ist es dann, wenn die Vielschichtigkeit auch noch harmonisch ist.</p></blockquote>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre Whiskies beschreiben? Was sind da die Hauptaromen? Die spannenden Nuancen die man rausschmeckt?</strong></p>
<p>Also auf der Messe, da habe ich immer gesagt: Meine drei Whiskys, die klassifiziere ich im Schnelldurchlauf so: der Danne´s Single-Grain, das ist der komplexe Whisky, der Danne´s Single-Malt, das ist der überraschende Whisky, und der Danne´s Single-Grain Madeira-Fass finish, ist der exotische Whisky. Und darunter verstehe ich: Beim komplexen, das ist tatsächlich der, wenn man da sich Zeit nimmt, und ein bisschen was im Glas hat, der einen von dunkler Schokolade über Beeren, über Vanille und Karamell eine große Bandbreite von Aromen bringt, die aber sehr, sehr harmonisch miteinander sind.</p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2729" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-66x66.jpg 66w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-150x150.jpg 150w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-200x200.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-300x300.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-400x400.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain-600x600.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2018/02/Dannes-Single-Grain.jpg 700w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Der Danne´s Single-Malt: Das ist dann ein bisschen ein anderer Charakter, das ist dann ein frischer Whisky, wenn man die Nase zu Rate zieht, tendiert er so Richtung Zitrusfrüchte und Aprikose, Lemongras. Er hat aber eine intensive Malzbasis. Und diese Malzbasis resultiert von einer Gersten-Malzstufe, die sich Karamalz-Dunkel nennt, wenn man den Whisky dann auf die Zunge nimmt, hat man vorne auf der Zunge  immer noch die verspielte Süße, aber je weiter sich der Whisky nach hinten auf der Zunge bewegt, desto intensiver kommt diese Malzbasis durch, der schön breit wird und den Mundraum füllt, und somit ein besonderes Geschmackserlebnis bringt.</p>
<p>Der Danne´s Single-Grain Madeirafass finish, da formuliere ich es so, dass ich sage: Nimm eine Fruchtgummibärentüte mit verschiedenen Farben, so gelb, rot, blau, grün und so drin, reiß´ die auf und riech rein. So riecht der Madeira. Der riecht gar nicht wie ein Whisky! Ja, er hat eine sehr, sehr hohe Fruchtigkeit, wo man überlegt: Ist es denn ein Whisky? Aber spätestens dann, wenn man ihn auf die Zunge nimmt, und den gibt es dann nur in Fass-Stärke, also bei 54,9 Volumen Prozent zeigt er dass er ein Whisky ist. Also dem merkt man seine Rohstoffe auch noch an. Und das Madeiraweinfass bringt eine spezielle Farbe die mehr ins rötliche geht. Und die Nase ist so besonders, deshalb nenne ich ihn den exotischen, weil man diese Art in der  Nase nicht so häufig findet.</p>
<p>Und so sind das einfach drei wirklich ganz unterschiedliche Whiskys, mit unterschiedlichen Zielgruppen. Wer den Grain mag, der will nicht unbedingt den Malt, und der der auf den Malt steht, der kann mit dem Grain nichts anfangen. Somit habe ich aber genau das erreicht was ich wollte. Ich möchte nicht ähnliche Whiskys produzieren, die ich dann aber mit unterschiedlichen Etiketten ausstatte. Sondern wenn unterschiedlich, dann richtig.</p>
<p><strong>Das heißt, es bleibt auch erstmal bei den dreien? Oder wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?</strong></p>
<p>Gut, der Madeira ist endlich, da aus dem Fass 251 Flaschen abgefüllt werden. Wir sind jetzt bei Flasche 180, ich denke bis Ende des Jahres 2017 wird der verkauft sein. Dann wird das neue Fass kommen, der Weizenbrand im Portwein-Fass gefinishte. Der wird den Madeira „ersetzen“. Auch den wird es nur in Fass-Stärke geben. Der sollte, wenn es geht bis 2020 reichen, denn dann habe ich die nächste Sonderabfüllung vorgesehen, aus einem Rauchfass.</p>
<p>Da bin ich dabei, das ist ein reiner Roggen-Whisky, von daher schon eine eigene Grundnote. Dieser Roggenwhisky war schon im Deutscheiche-Fass, kam dann in dieses, ich nenne es für mich „Rauch-Fass“, und nachdem mir Rauch alleine nicht reicht, hab´ ich mir jetzt dann auch nach Jamaika-Rum-Fässern geschaut, und der darf jetzt seine Endreifung im Jamaika-Rumfass verbringen. So kommt noch eine süße Note mit rein, zu dieser rauchigen Geschichte. Schauen wir mal was daraus wird.</p>
<p><strong>Das hört sich spannend an! Haben Sie auch vor den Output zu erhöhen, in nächster Zeit oder ist das gar nicht angedacht? </strong></p>
<p>Ich arbeite jetzt schon eine geraume Zeit dran, um auf die aktuellen Mengen zu kommen. Es war auch schon deutlich weniger. Aber mit, sagen wir jetzt mal etwa tausend Flaschen im Jahr wäre ich zufrieden. Mehr Output würde die Investition in eine Verschlussbrennerei bedeuten. Ohne gesicherte Nachfolgeregelung habe ich das aufgrund meines fortgeschrittenen Alters nicht vor.</p>
<blockquote><p>Mit tausend Flaschen im Jahr wäre ich zufrieden. Mehr Output würde die Investition in eine Verschlussbrennerei bedeuten.</p></blockquote>
<p><strong>So alt sind Sie doch gar nicht (lacht)!</strong></p>
<p>Ne, ne, so alt noch nicht, ich bin erst 54. Aber: Wenn man eine andere Brennerei bauen wollte, wenn man dieses Vorhaben bei uns hier in Angriff nehmen würde muss ich mit zwei bis drei Jahren Planungsphase rechnen (Landwirtschaft im Außenbereich). Wenn ich dann noch die Produktion und Lagerdauer rechne dann gehen locker bis zum ersten Verkauf 10 Jahre ins Land, dann bin ich Rentner. Das bedeutet ohne Nachfolgeregelung keine Erweiterung.</p>
<p><strong>Nochmal kurz zurück. Wo lagern Sie die Fässer, wo wir gerade bei der Verdunstung waren?</strong></p>
<p>Ein Super-Speziallager, ein echtes Temperaturkonstant-Lager (lacht). Nee das ist der Keller im Haus meines Schwiegervaters.</p>
<p>Das Objekt ist Baujahr 1958, das ist noch echt Stampfbeton deshalb gut durchlüftet bei gleichbleibender Jahrestemperatur von ca.16 Grad. Also nicht so wie man heutzutage bauen würde. Opas Keller haben wir sukzessive in ein Fasslager verwandelt. Es gibt nur noch eine kleine Ecke für die Gefriertruhe und die Waschmaschine, aber alles andere steht letztendlich voll mit Fässern. Temperaturkonstant-Lager deshalb, weil ein Kollege von mir eine Wellblechhütte in den Garten gestellt hat und dieses Lager ganz charmant Temperaturvarianzlager genannt hat. Da musste ich kontern seitdem ist mein alter Keller ein Temperaturkonstant-Lager.</p>
<p><strong>Macht auf jeden Fall etwas her (lacht). Aber dann ist es noch ein echter Familienbetrieb bei Ihnen, wie man das so raus hört?</strong></p>
<p>Ja eindeutig. Ich und meine Frau meine Frau und ich und ab und zu die Kinder. Messen bestreiten wir gemeinsam, Vater und Sohn oder Vater und Tochter oder wenn die Kinder die Landwirtschaft übernehmen auch mal Vater und Mutter.</p>
<p><strong>Sehr schön, dann hoffen wir auf jeden Fall mal, dass die Produktion nicht mit Ihnen in Rente geht, sondern uns noch lange erhalten bleibt.</strong></p>
<p>Das Lager ist voll, das wird stand heute über das Rentenalter hinausreichen, nur eine erhöhte Produktion wird es dann nicht mehr geben. Also, in dem Umfang wie ich das Whiskygeschäft im Moment betreibe kann ich das auch noch bis achtzig machen. Wenn ich so lange leben darf. Aber wenn Sie nach Erweiterung gefragt hätten wäre die Antwort größer wird es, wenn die Nachfolge nicht geregelt ist, auf keinen Fall.</p>
<p><strong>Herr Dannenmann, vielen Dank für das spannende Interview!</strong></p>
<p>Wer mehr erfahren möchte kann dies auf der <a href="https://dannes.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Bellerhof Brennerei</a> tun oder stattet Herr Dannenmann direkt einen Besuch ab. Die Adresse lautet:</p>
<p>Thomas und Susanne Dannenmann GbR<br />
Berghof 1a<br />
73277 Owen</p>The post <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/bellerhof-brennerei/">Interview-Serie „Deutscher Whisky“: Bellerhof Brennerei</a> first appeared on <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org">Single Malt Whiskey</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Interview-Serie &#8222;Deutscher Whisky&#8220;: Number Nine Spirituosenmanufaktur</title>
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				<pubDate>Tue, 28 Nov 2017 20:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Freddy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Specials]]></category>

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				<description><![CDATA[Nachdem wir im ersten Teil unserer Interview-Reihe zum Thema "Deutscher Whisky" mit der Märkischen Spezialitäten Brennerei bereits einen der Top Brenner in Deutschland interviewen durften, haben wir diesmal einen weitern Hochkaräter zum Gespräch: Bernd Ehbrecht von der Number Nine Spirituosenmanufaktur GmbH aus der Nähe von Göttingen, der mit seinem "Nine Springs" Whisky bereits große Achtungserfolge &#91;...&#93;]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir im ersten Teil unserer Interview-Reihe zum Thema &#8222;Deutscher Whisky&#8220; mit der<a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/maerkische-spezialitaeten-brennerei/"> Märkischen Spezialitäten Brennerei</a> bereits einen der Top Brenner in Deutschland interviewen durften, haben wir diesmal einen weitern Hochkaräter zum Gespräch: Bernd Ehbrecht von der Number Nine Spirituosenmanufaktur GmbH aus der Nähe von Göttingen, der mit seinem &#8222;Nine Springs&#8220; Whisky bereits große Achtungserfolge erzielen konnte &#8211; unter anderem 94 Punkte in Jim Murray Whisky Bible.</p>
<p><strong>Herr Ehbrecht, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Erzählen Sie mir etwas über Ihre Brennerei und wie die Idee kam, Whisky zu machen?</strong></p>
<p>Der Ursprung ist unsere 150 Jahre alte Brauerei Neunspringe hier in Worbis. Das Gute an einer Brauerei ist zunächst mal, dass ein großer Teil der für Whiskyherstellung erforderlichen Infrastruktur vorhanden ist. Dazu zählen natürlich Maische- und Läutergefässe sowie Gärbottiche. Wenn man das addiert zu der Tatsache, dass ich mich schon immer für Single Malts interessiert habe, ist der Weg gar nicht mehr so weit. Dann ist es nur noch eine Frage zu welchem Zeitpunkt und mit welcher Intensität man es umsetzt.</p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min.jpg"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-300x198.jpg" alt="Bernd Ehbrecht" width="300" height="198" class="alignright size-medium wp-image-2620" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-200x132.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-300x198.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-400x264.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-600x396.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-768x507.jpg 768w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min-800x528.jpg 800w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-bernd-ehbrecht-min.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Letztendlich brauchten wir, um einen guten Tropfen herstellen zu können, nur noch eine ordentliche Brennblase. Denn mit einem Brauer zu diskutieren, ob er mit Gerstenmalz umgehen kann würde ja bedeuten, dass irgendwas bei der Bierherstellung verkehrt läuft. Unsere Brauer waren aber sofort begeistert davon, weil das auch für sie eine neue Herausforderung bedeutete.</p>
<p>Es galt dann, die richtigen Malzarten zu wählen und diese dann nach unserem eigenen Rezept zu komponieren. Die Zusammensetzung unserer Malze ist natürlich ein Betriebsgeheimnis. Und da wir ja als malzerfahrene Brauer auch beim Maischen und Vergären sehr professionell vorgehen, ist unser New-Make mit vielen Anderen nicht vergleichbar. Man kann lange darüber diskutieren wie wichtig der New-Make für einen Whisky ist &#8211; ich glaube, dass ein ordentlicher Brand die halbe Miete für einen guten Whisky ist.</p>
<p>Das sieht man ja auch zum Beispiel bei Islay Whiskys. Das Malz ist ein besonderes Malz. Und so gehen wir auch mit besonderen Malzen an die Produktion heran.</p>
<blockquote><p>&#8222;Unsere Brauer waren sofort begeistert davon, weil das auch für sie eine neue Herausforderung bedeutete.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Verwenden Sie nur regionale Produkte oder importieren Sie auch?</strong></p>
<p>Wir setzen überwiegend Malzsorten ein, die wir aus Mitteldeutschland einkaufen. Leider gibt’s hier in unserer Region keine Mälzerei. Aber nicht allzu weit weg, in der Rhön, gibt’s gute kleine Mälzereien, von denen wir unser Malz überwiegend beziehen. Es sei denn wir importieren von der Insel.</p>
<p><strong>Darf man über den Daumen gepeilt fragen, was importiert ihr und was regional ist?</strong></p>
<p>Von unseren Gesamtmengen produzieren wir in etwa 80 % mit heimischen Malzen und 20% mit importierten Malzen.</p>
<p><strong>An Ihre Brennerei ist ja auch eine Brauerei angeschlossen, das hilft Ihnen wahrscheinlich auch enorm bei der Herstellung der Maische. Von den Rohstoffen bis in die Flasche: haben Sie auch Arbeitsschritte ausgelagert oder machen Sie alles selbst?</strong></p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min.jpg"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-300x201.jpg" alt="Gerste" width="300" height="201" class="alignright size-medium wp-image-2622" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-200x134.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-300x201.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-400x268.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-600x403.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-768x515.jpg 768w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min-800x537.jpg 800w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-gerste-min.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Wir haben nichts ausgelagert! Wir haben eine Verschlussbrennerei, das heißt, vom einmaischen bis über läutern, vergären, Destillation, Fasslagerung und Abfüllung passiert alles hier im Betrieb. Unseren Besuchern zeigen wir uns sozusagen gläsern: wir zeigen und erläutern alles, mit einer Ausnahme: Wir zeigen nicht wie wir unser Malz mischen.</p>
<p><strong>Das ist also die geheime Zutat, Ihre eigene Coca-Cola Formel quasi.</strong></p>
<p>Ganz genau.</p>
<p><strong> Wo wir bei den Zutaten sind. Woher beziehen Sie ihr Wasser?</strong></p>
<p>Wir haben hier auf unserem Grundstück neun Quellen, aus dem niederdeutschen stammend ursprünglich „Neun Springe“. Von denen beziehen wir sowohl das Brauwasser als auch das Wasser für die Whiskys.</p>
<p><strong>Daher dann auch der Name, No.9. Wird das Wasser vermischt oder gibt es auch spezielle Sorten die nur aus einer Quelle gespeist werden?</strong></p>
<p>Für Bier und Whisky können wir von den neun nur zwei nutzen. Das hängt mit dem Härtegrad zusammen. Nur zwei der Quellen sind weich genug für Bier und Whisky.</p>
<p><strong>Spannend! Wo beziehen Sie die Fässer her? Ich hab gelesen das Sie Virgin Fässer oder auch schon benutzte Bourbon Fässer verwenden. Können Sie mir dazu etwas erzählen?</strong></p>
<p>Wir versuchen auf der gesamten Bandbreite zu spielen. Das heißt wir nutzen Virgin Oak Fässer, wir nutzen Ex-Bourbon Fässer, und wir haben einen sehr hohen Anteil von ehemaligen Süßwein Fässern. Das fängt an beim Sherry über Port, Marsala, Madeira, Muscatel, Pinot de Charentes und mehr.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir nutzen Virgin Oak Fässer, wir nutzen Ex-Bourbon Fässer, und wir haben einen sehr hohen Anteil von ehemaligen Süßwein Fässern. Das fängt an beim Sherry über Port, Marsala, Madeira, Muscatel, Pinot de Charentes und mehr.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Wie gestalten sich dann die Lagerung und die Finishes?</strong></p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-nine-springs-min.jpg"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-nine-springs-min-225x300.jpg" alt="Nine Springs" width="225" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2624" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-nine-springs-min-200x267.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-nine-springs-min-225x300.jpg 225w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-nine-springs-min-400x533.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-nine-springs-min.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Wir haben Einzelfassabfüllung als Sonderedition und finishen teilweise. Beispielsweise haben wir gerade eine neue Edition herausgebracht: Ehemals Virgin Oak dann Finishing in Marsala.</p>
<p>Wir reifen aber zum Teil auch vollständig in Ex-Weinfässern. Wir haben zum Beispiel einiges liegen in Sherry Fässern &#8211; als First Fill Fässer quasi. Da reift der Tropfen bis zur Abfüllung. Als unsere Hauptedition nutzen wir eine Komposition aus drei Fassarten, einen Triple Cask. Triple Cask heißt wir lassen neben einander in Ex-Bourbon, Virgin Oak und in Bordeaux Fässern reifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Würden Sie Ihre Strategie als experimentell beschreiben? Die Produktpallette ist im Vergleich zum ein oder anderen Konkurrenten ja eher breit.</strong></p>
<p>Wer Whisky herstellt wird sein ganzes Leben lang experimentieren. Das gibt schon die Vielschichtigkeit des Tropfens her.</p>
<p>Aber wir haben eine Hauptlinie, das ist der Triple Cask den ich gerade erwähnt habe. Darüber hinaus planen wir regelmäßige Sondereditionen ein, die wir zum Teil schon abgefüllt haben und in Zukunft noch machen werden. Diese Sondereditionen sind natürlich immer nur in einem begrenzten Umfang vorhanden. Wenn es Single Casks sind,dann haben wir beim wirklichen Einzelfass nur 500 bis 600 Flaschen. Es kann sein, dass wir zwei fast identische Fässer haben, dann kann es auch die doppelte Anzahl sein.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wer Whisky herstellt wird sein ganzes Leben lang experimentieren. Das gibt schon die Vielschichtigkeit des Tropfens her.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Was auch gut zu funktionieren scheint: In der Whisky Bible haben Sie hervorragende Noten bekommen. Glückwunsch dazu.</strong></p>
<p>Ja, für unseren Single Cask Sherry haben wir 94 bekommen, für unserern Triple Cask 92.</p>
<p><strong>Und das nach nur 3 Jahren Lagerung. Ist längere Lagerung für Sie auch ein Thema?</strong></p>
<p>Wir wollen keine 20.000 Liter Whisky im Jahr verkaufen. Obwohl ich einen guten Whisky nicht nur allein am Alter festmachen will, wollen wir auch ältere Tropfen haben. Das ist fest im Plan, wir werden demnächst ein 6-jährigen herausbringen.</p>
<p><strong>Spannend. Ab wann ist ein Whisky für Sie besonders? Und was würde diesen ausmachen?</strong></p>
<p>Ich weiß nicht, ob es per Definition <em>einen</em> besonderen Whisky gibt. Ich bin überzeugt davon, dass Whisky so eine faszinierende Spirituose ist, dass Sie permanent davon überrascht werden können. Auch mit neuen Erlebnissen beim Genießen. Ich mag Whisky selbst zu gerne, um mich da auf etwas festzulegen. Insofern bin ich, wie schon gesagt, sehr experimentierfreudig.</p>
<p><strong>Wie sind Sie selbst zum Whisky gekommen?</strong></p>
<p>Ganz ehrlich, wie wir fast alle – durch einen Besuch mit guten Freunden in Schottland. Wir wollten als Jäger auf eigene Faust dort zur Hirschjagd, hatten also keinen einheimischen Führer. Mit der Folge das wir überhaupt nichts zustande gebracht haben.</p>
<p><strong>Aber es lag nicht am Whisky?</strong></p>
<p><em>(lacht)</em> Nein! Wir haben uns in einer herrlichen September Woche in die Highlands gelegt. Und da habe ich wirklich bewusst meinen ersten Single Malt &#8211; nur mit ein bisschen Quellwasser verdünnt – getrunken, damals ein Oban Whisky. Und dann sitzt man in dieser herrlichen Landschaft mit den besten Freunden und sagt sich: „Eigentlich ist das Leben schön. Was können wir noch so machen?“ Und so ist der Whisky-Gedanke entstanden. Am Sonnenhang in den Highlands.</p>
<p><strong>Und dann haben Sie direkt losgelegt? Oder wie lange machen Sie schon Whisky?</strong></p>
<p>Nein, nein. Dafür müssen Sie erstmal die nötige Zeit zwischen Daumen und Zeigefinger haben. Whisky herstellen heißt ja erstmal etwas mitbringen. Und dann habe ich den ersten Schritt mit dem Erwerb der Brauerei getan, anschließend lange und viel gespart, und dann gesagt: „Jetzt machst du es!“.</p>
<p><strong>Wann war das?</strong></p>
<p>Die Brauerei ist jetzt 150 Jahre alt. Ich bin seit 1997 Mitgesellschafter und seit 2007 alleiniger Chef. Und 2007 habe ich mit der Planung begonnen.</p>
<p><strong>Würden Sie alles wieder so machen?</strong></p>
<p>Es gibt nur einen Fehler den ich gemacht habe: Ich hab zu spät angefangen.</p>
<p>Whisky ist für mich kein Thema, bei dem es nur ums Geschäft geht. Das ist ein Thema das einfach unendlich viel Spaß macht. Weil man immer wieder neu überrascht wird. Ich könnte mir nicht vorstellen, beispielsweise Masterblender zu werden. Weil, was macht ein Masterblender von Johnnie Walker? Er probiert immer, den gleichen Geschmack heraus zu bekommen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Es gibt nur einen Fehler den ich gemacht habe: Ich hab zu spät angefangen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Das heißt der Reiz liegt bei Ihnen auch die verschiedenen Facetten immer wieder neu raus zu bekommen?</strong></p>
<p>Ja, das ohne Frage!</p>
<p><strong>Machen Sie das mit Plan? Haben Sie quasi eine Idee wie der Whisky werden soll am Ende? Oder ist das mehr so ein experimentelles Ding, a la: „so jetzt probieren wir mal das Fass und schauen wir mal was dabei raus kommt“?</strong></p>
<p>Also ganz ehrlich: Als ich begonnen habe, hatte ich einen Plan. Ich hatte einen richtigen, durchstrukturierten Plan. Als Betriebswirt, der ich ja eigentlich bin, macht man nichts ohne Planung. Aber wenn man dann dabei ist, lernt man, auch manchen Plan über den Haufen zu werfen. Weil es viel zu spannend ist, um sich an eine selbstgemachte strikte Vorgabe zu halten.</p>
<p><a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min.jpg"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min.jpg" alt="Whisky Glas" width="970" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-2627" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min-200x93.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min-300x139.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min-400x186.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min-600x278.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min-768x356.jpg 768w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min-800x371.jpg 800w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/number-nine-glas-min.jpg 970w" sizes="(max-width: 970px) 100vw, 970px" /></a></p>
<p><strong>Können die Deutschen Produzenten den Schottischen das Wasser reichen?</strong></p>
<p>Ich glaube die Frage stellt sich gar nicht. Wer als Deutscher Whisky Produzent antritt und sagt: „Ich mache den Schottischen nach“, der wird nicht die Chance haben sich am Markt langfristig durchzusetzen.</p>
<p>Ob das die Japaner sind oder die Inder sind oder die Mackmyra aus Skandinavien sind, sie haben alle Ihre eigene Identität entwickelt. Was verbindet uns denn außer der Tatsache das wir gutes Gerstenmalz verwenden? Nicht all zu viel! Wir haben andere Region, andere klimatische Verhältnisse, wir haben eine andere Art und Weise der Destillation, wir haben eine andere Größenordnung.</p>
<p>Wenn ich mir anhöre, dass Edradour von sich behauptet, die kleinste Destille in Schottland zu sein – was ja de facto nicht stimmt – aber 500.000 Liter im Jahr machen, dann ist das doch um Lichtjahre entfernt von dem, was deutsche Produzenten können. Wir machen 20.000 Liter im Jahr und sind damit in Deutschland sicher keiner von den Größeren, aber zumindest im oberen Mittelfeld. Da wäre es doch völlig fatal, wenn ich sagen würde wir wollen einen Tropfen haben wie er in Schottland gemacht wird. Das werden wir nie wollen &#8211; und da ist für mich der Hauptpunkt nicht nur die Malzfrage sondern auch die klimatischen Verhältnisse.</p>
<p>Ein indischer Whisky verliert im Jahr an Angel`s Share 12, 13 oder 14% pro Jahr. Wir haben einen Angel`s Share von 6 bis 8%. Die Schotten von 2%.</p>
<p>Das allein sagt schon aus, dass durch das Klima eine völlig andere Entwicklung im Fass erfolgt. Ich bin persönlich auch der Überzeugung, dass ein kontinentaleuropäischer Whisky schneller ein ähnliches Reifestadium erreicht als ein Schottischer. Und ich denke das merkt man auch schon, wenn Sie in Deutschland umschauen, oder auch in Österreich, in der Schweiz und Skandinavien, da gibt es schon erstklassige Whiskys die deutlich jünger als 12 Jahre sind.</p>
<p>Natürlich muss der deutsche Whiskyhersteller aufpassen, dass er nicht in eine falsche Richtung geht. Es kann für mich nicht angehen, dass ich als deutscher Whiskyproduzent sage, ich muss für mein 12 Jährigen Whisky 180 € verlangen. Das geht ja völlig am Markt vorbei und spricht im Prinzip nur einige ganz wenige Sammel- Freaks an. Ich will aber keine Sammel-Freaks, ich will Kunden, Genießer die sagen: „Hey Ehbrecht, du machst einen guten Tropfen“.</p>
<p>Ich weiß auch nicht, ob und wie lange die Schotten ihre eigene Anspruchshaltung aufrechterhalten können. Es gibt ja schon genügend NAS. Die ganze Sache ist aus meiner Sicht mit Sicherheit nicht direkt vergleichbar, ich will es auch nicht vergleichen.</p>
<p>Ich bin auch ehrlich genug: wenn ich meinen eigenen Tropfen probiere und daneben einen bekannten Schotten, da frag ich mich natürlich, was unterscheidet uns und gibt’s Ansatzpunkte, die man mit übernehmen kann. Oder was könnte man tun, damit dein Tropfen geschmeidiger wird. Aber deswegen werde ich nie einen Schotten  kopieren wollen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wer als Deutscher Whisky Produzent antritt und sagt: „Ich mache den Schottischen nach“, der wird nicht die Chance haben sich am Markt langfristig durchzusetzen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Hat sich Ihr Geschmack im Laufe der Jahre verändert?</strong></p>
<p>Ja, eindeutig! Ich glaube, dass ist auch nichts Unnormales. Alle Geschmäcker verändern sich. Wir werden älter und entwickeln andere Geschmacksknospen und nehmen andere Nahrung zu uns, ernähren uns anders. Das heißt, wenn ich mich anders ernähre, entwickelt sich eine andere Mundflora. Wer behauptet „mein Geschmack bleibt gleich“, der kann den eigenen Geschmack aus meiner Sicht nicht einschätzen. Und was meinen eigenen Whisky betrifft, natürlich, ich habe früher liebend gern Speyside-Whisky getrunken aber ich sage heute auch nicht nein zum Islay.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wer behauptet „mein Geschmack bleibt gleich“, der kann den eigenen Geschmack aus meiner Sicht nicht einschätzen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Haben Sie aus Ihrer eigenen Herstellung einen, der Ihnen ganz besonders in Erinnerung geblieben ist? </strong></p>
<p>Ja, das ist aber auch ein wenig beeinflusst, das muss ich zugeben, von dem was mir Externe dazu sagen. Mein Lieblings Whisky ist immer noch meine Einzelfassabfüllung in Fassstärke aus dem Sherry Fass.</p>
<p>Gerade eben, bei einer Führung, hab ich &#8211; weil ich gute Laune hatte &#8211; da hab ich diesen Tropfen, der eigentlich gar nicht mehr da ist, aus dem Schrank geholt. Und wieder das gleiche Gefühl: „Boa jetzt trinkst du den und du weißt, du hast die nächsten 30 Minuten den typisch trockenen Oloroso am Gaumen. Herrlich“.</p>
<p><strong>Da hab ich Sie ja zu einem sehr guten Zeitpunkt erwischt! Ich würde gerne mit der Frage schließen, was dann die Pläne für die Zukunft für Sie und No. 9 sind?</strong></p>
<p>Die Zukunft bringt uns mit Sicherheit ganz viele spannende Whisky Erlebnisse. Ganz konkret werden wir im Spätherbst und im Frühjahr neue Editionen bringen die sich ganz besonders entwickelt haben. Als Beispiel: Wir haben Peated Whiskys, die wir in verschiedenen Süßwaren Fässern finishen. Daraus wird eine Serie entstehen: Peated Malts gereift in deutscher Eiche und gefinished in Marsala, Madeira und Muscatel.</p>
<p>Ich glaube dass das sehr spannend wird. Weil das, was ich bisher geschmeckt habe &#8211; ich kann mir das probieren ja nicht immer so ganz verkneifen – einfach lecker ist.</p>
<p>Und ansonsten werde ich weiter daran arbeiten, hier in Worbis einen guten Tropfen herzustellen und für den interessierten Besucher hoffe ich, in nicht allzu ferner Zukunft etwas ganz Besonderes hier in der Region anbieten zu können – ich verrate aber noch nicht was</p>
<p><strong>Da freuen wir uns und bleiben gespannt! Herr Ehbrecht, vielen Dank</strong></p>
<p>Wer mehr erfahren möchte kann dies auf der <a href="https://www.number-nine.eu/" rel="noopener" target="_blank">Webseite der Number Nine Spirituosenmanufaktur</a> tun oder stattet Herr Ehbrecht direkt einen Besuch ab. Die Adresse lautet:</p>
<p>Number Nine Spirituosenmanufaktur GmbH<br />
Neunspringer Straße 4<br />
37339 Leinefelde-Worbis</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/Zls27DPCdz8?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>The post <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/number-nine-spirituosenmanufaktur/">Interview-Serie „Deutscher Whisky“: Number Nine Spirituosenmanufaktur</a> first appeared on <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org">Single Malt Whiskey</a>.]]></content:encoded>
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							</item>
		<item>
		<title>Buch Review: &#8222;Whiskyland Franken&#8220; von Patrick Grasser</title>
		<link>https://www.singlemaltwhiskey.org/whiskyland-franken/</link>
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				<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 15:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Freddy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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				<description><![CDATA[Die meisten von Euch wissen es sicher: Ich bin Franke - und das auch mit Herzblut. Dementsprechend gefreut habe ich mich über das neue Buch von Patrick Grasser, der sich explizit mit Whisky in Franken auseinandersetzt und dem Leser so versucht unsere Heimat unter dem Aspekt Whisky näherzubringen. Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt: &#91;...&#93;]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;'><div class="fusion-builder-row fusion-row "><div  class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_1  fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last 1_1"  style='margin-top:0px;margin-bottom:0px;'>
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						<div class="fusion-text"><p>Die meisten von Euch wissen es sicher: Ich bin Franke &#8211; und das auch mit Herzblut. Dementsprechend gefreut habe ich mich über das neue Buch von Patrick Grasser, der sich explizit mit Whisky in Franken auseinandersetzt und dem Leser so versucht unsere Heimat unter dem Aspekt Whisky näherzubringen.</p>
<p>Das Buch ist in drei Kapitel aufgeteilt: Die Macher (also die Hersteller fränkischen Whiskys), die Botschafter (Händler, Messen, Festivals) und die Genießer (Whisky-Clubs und Stammtische). Unterfüttert ist das Ganze mit Texten und Infografiken zum Thema Herstellung, Fassreifung und Verkostung – so dass sich auch Einsteiger nicht allein gelassen fühlen müssen und sich auch so Hintergrundwissen zum Thema Whisky anlesen können. Außerdem ziehen sich diverse Tasting Notes zum Thema Franken durch das Buch, die das ganze untermalen.</p>
<p>Die Brenner, Botschafter und Genießer sind alle liebevoll vorgestellt, deren Geschichten immer mit persönlicher Note erzählt. Und wer sich auch über das fränkische Hinaus noch informieren möchte, findet im Kapitel „Ein Blick über den Glasrand“ Inspiration.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Patrick Grassers Buch ist mit Liebe gemacht, das merkt man. Speziell die Infografiken für Anfänger sind simpel, optisch ansprechend und unterstützen den geschriebenen Inhalt hervorragend. Doch auch wenn mir meine Heimat Franken sehr am Herzen liegt, ist für mich das Thema ein wenig eng gewählt. In Deutschland haben wir <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/deutscher-whisky/">so viele gute Brennereien</a>, die leider noch nicht in dem Maße hinter den schottischen Marketing-Schwergewichten hervorstechen können, wie sie es verdient hätten. Und obwohl solch ein Buch natürlich ein guter Schritt in die richtige Richtung ist, ist mir die selbst gewählte Beschränkung doch ein wenig zu eng.	 	 </p>
<p>Und auch wenn es für ca. 18 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist, ist es nichts desto trotz ein schön gemachtes Buch mit interessanten Infos, wenn man eine Brennereibesichtigung plant und sich schon mal einen Vorgeschmack holen möchte.	 	 </p>
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						<a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt.jpg"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt-300x200.jpg" alt="Whiskyland Franken - Inhalt" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-2501" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt-200x133.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt-300x200.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt-400x267.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt-600x400.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Inhalt.jpg 744w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

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						<a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik.jpg"><img src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik-300x200.jpg" alt="Whiskyland Franken - Infografik" width="300" height="200" class="aligncenter size-medium wp-image-2502" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik-200x133.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik-300x200.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik-400x267.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik-600x400.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/11/Franken-Infografik.jpg 744w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

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					</div>
				</div></div>
<h2>Verlosung</h2>
<p>ARS vivendi hat mir freundlicherweise ein Exemplar zur Verlosung zur Verfügung gestellt, dieses wird am 01.12.2017 unter allen Newsletter-Abonnenten sowie Facbook-Fans verlost.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div>

					</div>
				</div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling"  style='background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:20px;padding-right:0px;padding-bottom:20px;padding-left:0px;'><div class="fusion-builder-row fusion-row "><div  class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion_builder_column_1_2  fusion-one-half fusion-column-first 1_2"  style='margin-top:0px;margin-bottom:20px;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );margin-right: 4%;'>
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		<title>Interview-Serie &#8222;Deutscher Whisky&#8220;: Märkische Spezialitäten Brennerei</title>
		<link>https://www.singlemaltwhiskey.org/maerkische-spezialitaeten-brennerei/</link>
				<comments>https://www.singlemaltwhiskey.org/maerkische-spezialitaeten-brennerei/#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 14:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Freddy]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Specials]]></category>

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				<description><![CDATA[Deutscher Whisky erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit - nicht zuletzt getrieben von einer immer größer werdenden Craft-Beer Bewegung. In deutschen Wohnzimmern kommt langsam aber sicher ein neues Bewusstsein für Qualität an, sei es beim Essen oder bei Spirituosen. Grund genug für uns, den deutschen Whiskybrennern ein wenig auf den Zahn zu fühlen. &#91;...&#93;]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-2397" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm-300x190.jpg" alt="Märkische Spezialitäten Brennerei - Klaus Wurm" width="300" height="190" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm-200x127.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm-300x190.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm-320x202.jpg 320w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm-400x253.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm-600x380.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-klaus-wurm.jpg 658w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Deutscher Whisky erfreut sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit &#8211; nicht zuletzt getrieben von einer immer größer werdenden Craft-Beer Bewegung. In deutschen Wohnzimmern kommt langsam aber sicher ein neues Bewusstsein für Qualität an, sei es beim Essen oder bei Spirituosen. Grund genug für uns, den deutschen Whiskybrennern ein wenig auf den Zahn zu fühlen. In den nächsten Monaten werden wir einige der großen und kleinen Brennereien interviewen und deren Sicht auf Whisky erkunden.</p>
<p>Den Auftakt macht Klaus Wurm von der Märkischen Spezialitätenbrennerei, dessen DeCavo Single Malt Whisky hervorragende 94,5 Punkte in Jim Murrays aktueller Whiskybibel erhalten hat.</p>
<p><strong>Herr Wurm, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Erzählen Sie mir ein wenig über die Märkische Spezialitätenbrennerei und wie Sie darauf gekommen sind, Whisky zu machen?</strong></p>
<p>Ich habe früher in der Pfalz gewohnt. In der Nähe von Kaiserslautern. Und in der Pfalz kann man sein eigens Obst ja zum Brennen bringen, weil an dem ersten Wohnsitz ein Brennrecht von 50 Liter reinem Alkohol gebunden ist. Da bin ich irgendwann mal von Kollegen angesprochen worden: Klaus wir wollen Äpfel sammeln, weil wir wollen Apfelschnaps machen. &#8222;Wann trefft ihr euch, wo trefft ihr euch, was muss ich mitbringen?&#8220; Ja und damit fing das Übel an. Als ich dann irgendwann wieder in die Heimat gezogen bin habe ich das weitergemacht. Auf jeden Fall wurde das immer mehr, irgendwann habe ich gesagt ich mache dieses Hobby zum Beruf und ich gründete eine Brennerei.</p>
<p><strong>Wann war das?</strong></p>
<p>Ich habe die Brennerei gegründet am 28. August 2010 &#8211; da haben wir unseren ersten offiziellen Abrieb gemacht. Deshalb zählt das für mich als Gründungstag.</p>
<p>Und von der ersten Ausrichtung her war ich dann erstmal auf das Thema Obst eingeschossen. Und hatte so in der Vision hier durch die Gegend zu streifen und alte Obstsorten ausfindig zu machen und dann irgendwann den Kaiseralexanderapfel zu finden der seit 300 Jahren hier nicht mehr gesehen worden ist. Obstbrände in Deutschland ist sicherlich ein spannendes Thema aber es ist kein Segment wo man eine Existenz drauf gründen sollte. Zumindest nicht als Vollzeit. Der Markt ist gesättigt mit Anbietern und das Nachfragesegment – in realen Liter-Zahlen – kleiner als wir denken.</p>
<p><strong>Daher dann also der Gedanke, auch andere Spirituosen anzubieten?</strong></p>
<p>In der Vorbereitungsphase, als ich dann Lehrgänge besucht und mich mit Profis unterhalten habe, haben mir alle möglichen Leute gesagt, pass mal auf, wenn du eine Brennerei anfängst und im Ort eine Brauerei hast, die bereit wäre dir auch eine Whisky-Maische herzustellen, dann solltest du das unbedingt machen. Fang mit Whisky an, denn bei Whisky, da geht was.</p>
<blockquote><p>&#8222;Fang mit Whisky an, denn bei Whisky, da geht was.&#8220;</p></blockquote>
<p>Nun war das für mich insofern schwierig, als dass ich dem Genusssegment Whisky verloren gegangen bin, weil ich in meiner früheren Jugend Whisky getrunken habe und von dem Ergebnis nur bedingt erfreut war. Also ich habe mit 18, wahrscheinlich 17 Jahren, mir ein Qualitätsprodukt von einem großen Discounter „gegönnt“, das Produkt hießt „Stars and Stripes“ und jeder, der sich mit Whisky nur latent auskennt kann verstehen, dass Whisky für mich erstmal gestorben war.</p>
<p>Ich habe mich dann mit Whisky aus dem deutschsprachigen Raum befasst, habe mich beraten lassen, habe Tastings mitgemacht und habe dann gut 30 Jahre später festgestellt, dass Whisky auch lecker kann. Und unterschreibe aus Inbrunst seitdem auch die Aussage, wer keinen Whisky mag hat seinen nur noch nicht gefunden.</p>
<blockquote><p>&#8222;Und ich unterschreibe aus Inbrunst seitdem auch die Aussage, wer keinen Whisky mag hat seinen nur noch nicht gefunden.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Wie haben Sie gelernt, Whisky zu machen?</strong></p>
<p>Es gibt ja zwei Möglichkeiten an das Thema &#8222;Herstellen von Whisky&#8220; heranzugehen: Ich kaufe mir ein Buch und habe einen langen Leidensweg, weil ich leide an dem was ich trinke, ich leide an dem was ich an Kosten produziere.</p>
<p>Das ist nicht wirklich lustig, denn bis ich an den Punkt komme, das Rezept und Konzept passen, ist das eine lange und schwierige Zeit. Also habe ich mich fachlich beraten lassen und habe dann sehr schnell ein vernünftiges Konzept gehabt, weil ich mit Fachleuten und glücklicherweise mit guten Fachleuten gearbeitet habe. Wir haben dann am Tag der Eröffnung auch unseren ersten Whisky gebrannt, Ende August 2010.</p>
<p><strong>Zwei Monate später hatten Sie schon den ersten prominenten Gast: Jim Murray.</strong></p>
<p>Man kann zu Jim Murray stehen wie man mag, er ist auf jeden Fall jemand der grundsätzlich erstmal Ahnung hat – auch wenn sein Geschmack vielleicht nicht jedermanns Sache ist. Er fand unser Konzept gut und hat dann mit uns symbolisch das erste Fass Whisky begelegt. Und wir haben dann auch unser Lager- und Reifekonzept besprochen und er hat dann unseren ersten New Make / Moonshiner verkostet, mitgenommen und hat ihn in die Bibel aufgenommen – obwohl er noch gar nicht das Fass gesehen hat. Dafür haben wir 86/100 Punkten bekommen, also sehr gut bis exzellent. Ein Bereich wo die Luft für Whisky schon dünn wird.</p>
<p>Wir haben ihm dann einen Yellow Dog, oder einen angereiften Single Malt gegeben. Da haben wir mittlerweile 91 Punkte, auch für den Moonshiner haben wir mittlerweile 89,5. Das heißt mit dem Angereiften sind wir in der Gruppe brillant. Wir haben ihm auch 2013 unseren ersten fertigen Whisky geschickt. Da haben wir 94,5 Punkte für gekriegt.</p>
<p><strong>Ihre Whiskys bewegen sich vom Alter her alle im Bereich 3 Jahre. Gibt es Pläne, auch ältere Whiskys anzubieten? Lagerung ist auch immer ein Kostenfaktor, aber gibt es da Pläne, auch nochmal einen mal länger liegen zu lassen?</strong></p>
<p>Also wenn ich einen Überhang habe den ich nicht verkaufe bleibt der auch liegen und wir dann als älterer verkauft. Aber in unserer aktuellen Betriebsgröße und Situation könnte ich es nicht rechtfertigen, möglichem Umsatz liegen zu lassen zu Gunsten eines eventuell später eintretenden höheren Gewinnes.</p>
<p>Ich muss den Betrieb am Überleben halten, deswegen habe ich da keine Luft zu. Das Lagerkonzept sieht aber tendenziell vor nicht länger als 10 Jahre zu reifen, weil wir aufgrund der anderen Klimasituation hier auf dem Festland schneller reifen und auch wenn die Schotten uns glauben machen, dass nur ein alter Whisky ein Guter ist und je älter er ist umso besser ist er, ist das ja Kokolores.</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230; und auch wenn die Schotten uns glauben machen, dass nur ein alter Whisky ein Guter ist und je älter er ist umso besser ist er, ist das ja Kokolores.&#8220;</p></blockquote>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-2399" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-1024x521.jpg" alt="Märkische Spezialitäten Brennerei - Destillieranlage" width="1024" height="521" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-200x102.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-300x153.jpg 300w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-400x203.jpg 400w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-600x305.jpg 600w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-768x391.jpg 768w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-800x407.jpg 800w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-1024x521.jpg 1024w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase-1200x610.jpg 1200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-brennblase.jpg 1510w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong>Das heißt, Sie versprechen sich aber schon einen komplexeren Geschmack von längerer Lagerung?</strong></p>
<p>Klares jein. Die Holzfasseinlagerung ist nichts anderes als eine Kaltextraktion. Ähnlich wie einen Teebeutel den ich in kaltes Wasser hänge. Je länger der Teebeutel da drin ist, umso länger laugt der aus. Mit zunehmendem Andauern des Auslaugens wird das, was in die Flüssigkeit übergeht, weniger. Ich habe am Anfang einen schnellen Effekt, danach einen gemäßigten Effekt.</p>
<p>Wenn ich mit einem Destillat ins Holz gehe, laugt er am Anfang erstmal Stoffe wie z.B. Zucker und Caramell aus. Wenn diese Stoffe ausgelaugt sind, dann geht er immer tiefer und laugt die nächsten Stoffe aus. Das heißt, er laugt nicht immer über die Dauer von 8 Jahren die gleichen Stoffe aus, sondern genaugenommen jeden Tag einen anderen. Dadurch entsteht ein Aromamix. Am Anfang sind die leicht löslichen Aromastoffe dran, die vielleicht, ich sag jetzt mal extrem vanillig und floral sind, dann kommen vanillige Aromen die nicht mehr so floral sind, dann kommen bittere Stoffe die weder noch sind sondern nur noch bitter. Das heißt ich habe wie eine Sinuskurve auch da eine Kurve, die entsteht aus verschiedenen Aromen die sich da ablagern ins Destillat. Diese Kurve ist, wie der Name vermuten lässt, keine linear ansteigende Gerade. Das heißt ich werde irgendwann einen Aroma-Peak haben, wo das Mischungsverhältnis aus Aromaeigenschaft, Destillat und ausgelaugten Stoffen in der Mischung ein Optimum ergeben. Dieser Aroma-Peak ist, wenn wir beide verkosten, wahrscheinlich nicht an der gleichen Stelle, aber er ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht am Ende der Reifezeit. Es wird eine kontinuierliche Veränderung sein und eine kontinuierliche Aromaanreicherung, deshalb ja, ob er je länger er lagert zwingend besser wird eher nein. Deshalb: jein.</p>
<p><strong>Wie viel Einfluss hat dann das Fass auf Ihren auf Ihren Whisky?</strong></p>
<p>Also die Fasseigenschaft liegt in der Regel zwischen 60 und 70 Prozent und das ist nicht nur bei mir so, das ist generell so. Wenn Sie ein Destillat haben, dass nach frisch aufgesägter Eichenbohle riecht und schmeckt, dann istder Einfluss höher &#8211; gegebenenfalls sogar zu hoch. Ich persönlich würde sagen das ist schade, es gibt aber Verbraucher die sagen, gerade das ist richtig und geil. Wenn wir 60 bis 70 Prozent Aromaeigenschaft über das Holz haben, ist es für mich halt eben wichtig, zu gucken, bringt es mir die gewünschten Eigenschaften mit, in unserem Fall deshalb amerikanische Weißeiche wegen des hohen Vanilleeintrages. Ich nutze so Fässer im Prinzip wie ein Gewürz und steuere dadurch die gewünschten Aromen zu und tausche deshalb neue und gebrauchte Fässer je nachdem wie ich das spätere Destillat damit beeinflussen will.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich nutze so Fässer im Prinzip wie ein Gewürz und steuere dadurch die gewünschten Aromen zu und tausche deshalb neue und gebrauchte Fässer je nachdem wie ich das spätere Destillat damit beeinflussen will&#8220;</p></blockquote>
<p>Ich stelle ein Destillat her, das von der Malzauswahl nicht rauchig und eher in Richtung Schokolade geht. Dadurch passen Holzeigenschaften gut, die viel Vanillearoma abgeben. Das ist der Grund, warum wir amerikanische Weißeiche nehmen. Ich nutze sowohl Virgin Oak, als auch gebrauchte Bourbon Fässer.</p>
<p><strong>Wie würden Sie den Einfluss des Wassers auf den Geschmack bewerten? Da wird ja oft ein großes Mysterium drum gemacht. Erachten Sie das als wichtig oder ist das eher ein Marketing-Gag?</strong></p>
<p>Also Wasser hat schon einen Einfluss auf das fertige Destillat. Wenn aber vom späteren Aroma eines Whiskys ungefähr 60 bis 70 Prozent vom Holz kommen und ein nicht unerheblicher Faktor auch vom Getreide und Malz – und ich dann auch noch über den Alkohol selber nochmal Aromaeinflüsse habe, dann finde ich, darf man die Wasserqualität auch nicht überbewerten. Ich möchte sie gleichzeitig aber auch nicht runterspielen. Wenn sie ein schlechtes, hartes Wasser haben, dann ist das spätere Destillat auch beeinträchtig, also es ist schon so, dass man es merkt. Aber es ist jetzt auch nicht überzubewerten. Die Schotten stellen es ja so dar, dass wenn du das falsche Wasser nimmst das ganze Destillat null ist und nur durch die richtige Wahl des Wassers habe ich 100 Prozent Aromaqualität. Das ist im Marketing geschickt dargestellt, aber, wenn man da fachlich mal hinter schaut, ist das so eigentlich Nonsens.</p>
<p><strong>Jetzt haben Sie gerade die Schotten angesprochen. Können die deutschen Whiskys den Schotten das Wasser reichen?</strong></p>
<p>Also erstmal ist der Schotte ein sehr langjährig erfahrener Hersteller von Whisky. Und: Der Schotte ist ein hervorragender Kaufmann und ein noch besserer Verkäufer.</p>
<p>Zum Beispiel haben die Schotten gebrauchte Sherry Fässer mit einer Schwefellast drin, das Destillat ist durch die Schwefellast eigentlich in der Qualität beeinträchtigt. Sie bekommen es aber hin, dem Verbraucher zu sagen: wenn du mal einen richtig geilen Whisky haben willst, probiere das Mal, das ist richtig große Kunst. Und damit wird dem Verbraucher beigebracht, dass dieses fehlerhafte Destillat ein hervorragendes Destillat ist, das heißt, das Geschmacksprofil im Markt bei dem Verbraucher wird geschult und damit geprägt.</p>
<p>Verkäuferisch eine geniale Leistung, verdient meinen ganzen Respekt. Dazu sind wir als deutsche Brenner die Newcomer sind, die nicht diese lange Tradition haben, natürlich nicht im Ansatz in der Lage. Dazu kämpfen wir mit vielen Vorurteilen, es gibt viele Whisky-Fans, die sagen, nur ein schottischer Whisky ist ein guter Whisky &#8211; egal wie schlecht er im Vergleich auch sein mag! Da haben wir als Deutsche Hersteller sehr viel mit zu tun. Gerade auf den Messen gibt es viele Leute die eigentlich nur vorbeikommen um uns sagen zu können, wie Scheiße das ist was wir machen. Die haben unser Produkt nicht mal probiert aber wissen es ist Scheiße, nur weil es nicht schottisch ist.</p>
<blockquote><p>&#8222;Dazu kämpfen wir mit vielen Vorurteilen, es gibt viele Whisky-Fans, die sagen, nur ein schottischer Whisky ist ein guter Whisky.&#8220;</p></blockquote>
<p>Was wir aber auch immer mehr merken ist, dass viele Leute immer experimentierfreudiger werden und sagen okay, Whisky muss nicht zwingend aus Schottland kommen. Und da merken wir schon, dass mittlerweile der deutsche Whisky im Markt angekommen ist und auch eine Akzeptanz hat, die kontinuierlich Zuwächse hat. Man merkt, dass man ernst genommen wird. Ob der schottische Whisky jetzt wirklich besser oder schlechter ist, ist letztendlich eine Entscheidung, die auf dem Gaumen des Genießers liegt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit vielen Produkten des deutschen Whiskys mit den Schotten auf Augenhöhe mitreden können.</p>
<p>Worüber ich auch sehr froh bin ist das – bis auf wenige Ausnahmen – die  deutschen Brenner auch dazu stehen nicht einen Schotten kopieren zu wollen, sondern einfach einen Whisky machen wie sie denken, dass er sein soll – also einen „deutschen Weg“ gehen.</p>
<p><strong>Was ist der deutsche Weg für die Märkische Spezialitätenbrennerei?</strong></p>
<p>Ich mache meinen Whisky so wie er mir schmeckt. Erfreulicherweise finden sehr viele andere Menschen auch, dass er schmeckt, sonst wären wir nicht über lange Zeit ausverkauft gewesen. Und erfreulicherweise sind auch Leute aus der Whisky-Szene, allen voran Jim Murray, der Meinung, dass ich guten Whisky herstelle. Und das er im internationalen Vergleich auch gut punktet.</p>
<p><strong>Hatten Sie schon als Sie mit der Herstellung angefangen haben schon die ungefähren Aromen im Kopf? Oder ist das ganze eher experimentell?</strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-2401" src="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-decavo-122x300.jpg" alt="" width="122" height="300" srcset="https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-decavo-122x300.jpg 122w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-decavo-200x493.jpg 200w, https://www.singlemaltwhiskey.org/wp-content/uploads/2017/10/msb-decavo.jpg 232w" sizes="(max-width: 122px) 100vw, 122px" />Nein. Ich habe schon ein Aromabild und schau auf dem Markt und bei Tastings, was mir schmeckt. Da geht es mehr um Geschmacksrichtungen als zu sagen ich möchte schmecken wie Whisky A B oder C. Ich habe festgestellt, dass ich die richtigen Rauchgranaten und Nebelkerzen nicht mag. Also scheidet solch eine Rauchbombe bei mir aus. Ich mag Noten, die in Richtung Schokolade gehen, die leicht fruchtig sind, die nicht scharf sind sondern auf der Zunge auch bei Fassstärke keinen Lochfraß auf der Zunge verursachen. Also ich habe eine gewisse Aromavorstellung, die ich mir gebildet habe durch das Verkosten verschiedener Whiskys. Die ich dann versuche im Destilat umzusetzen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich mag Noten, die in Richtung Schokolade gehen, die leicht fruchtig sind, die nicht scharf sind, sondern auf der Zunge, auch bei Fassstärke, keinen Lochfraß auf der Zunge verursachen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Macht Ihnen Whisky auch privat noch Spaß?</strong></p>
<p>Natürlich! Ich trinke alles was nicht extrem rauchig ist gerne, eine leichte Rauchnote akzeptiere ich. Ich sage mal so bis 15 bis 20 ppm max, mit allem, was darüber hinausgeht, fange ich an mich schwer zu tun. Wen ich 80 ppm habe dann machen Sie mich damit nicht glücklich. Ich trinke das dann höchstens aus Höflichkeit.</p>
<p><strong>Was sind denn die Pläne für die Zukunft – für Sie und die Brennerei?</strong></p>
<p>Zum einen brauche ich mehr Platz zum Lagern. Wir haben- wir sprachen vorhin ganz am Anfang über Klimasituation und Reisegeschwindigkeit hier in Europa oder auf dem Kontinent. Wir machen den einzigen deutschen Höhlen Whisky. Ich reife in einer neunhundert Meter langen Tropfsteinhöhle, einen Teil meiner Fässer, weil er da ruhiger und langsamer reift. Die Kapazität dort ist aber begrenzt und ich habe auch zu wenig Platz an der Brennerei.</p>
<p>Da somit das lange Reifen etwas rausfällt, habe ich als nächsten Schritt vor, verschiedene Finishings zu machen, sodass ich nochmal in ein Rum-, in ein Kastanienfass oder ein Rotweinfass einlagere, um darüber auch einfach eine breitere Produktpalette hinzukriegen. Ich werde dann auch im nächsten Jahr neben Gerste mit einem Roggendestillat arbeiten, das wird eine leichte Rauchnote haben. Auch ein Destillat mit Dinkel ist geplant – ich finde diese Getreidesorten einfach toll.</p>
<p><strong>Sehr schön, es bleibt also spannend bei Ihnen! Herr Wurm, vielen Dank für das Interview.</strong></p>
<p>Wer mehr erfahren möchte kann dies auf der <a href="http://www.maerkische-spezialitaeten-brennerei.de/">Webseite der Märkischen Spezialitätenbrennerei</a> tun oder stattet Herr Wurm direkt einen Besuch ab. Die Adresse lautet:</p>
<p>Märkische Spezialitätenbrennerei<br />
In der Asmecke 12<br />
58091 Hagen</p>The post <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org/maerkische-spezialitaeten-brennerei/">Interview-Serie „Deutscher Whisky“: Märkische Spezialitäten Brennerei</a> first appeared on <a href="https://www.singlemaltwhiskey.org">Single Malt Whiskey</a>.]]></content:encoded>
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