Liebe Leser,
da ich mir vorgenommen habe, in diesem Jahr wieder aktiver an der Seite zu arbeiten, möchte ich auch gleich mit einer Neuerung anfangen: Alle vier Wochen werde ich Euch die interessantesten Neuigkeiten aus der Welt des Whiskys zusammenstellen. Ich würde mich auch sehr über Euer Feedback freuen, ob solche Artikel für Euch interessant sind, oder was Ihr dabei noch vermisst. Jetzt aber ohne weiteres Geschwätz zu den Whisky Neuigkeiten aus dem Januar:

Highland Park Fire ab jetzt im Handel

Highland Park FireNachdem Highland Park die gefühlte 328ste Sonderedition auf den Markt gebracht hat, ist nach dem Highland Park Ice nun auch der Highland Park Fire im Handel erwerblich.
Zu einem Preis von knapp 250€ trägt vor allem die limitierte Auflage und damit künstliche Knappheit bei, die Sammlereditionen von Highland Park haben aber in der Regel alle eine Wertsteigerung hingelegt. Wer Whisky also auch als Sammlerobjekt sieht und ihn nicht unbedingt trinken will, kann hier also bedenkenlos zuschlagen.

Für die, die Ihn doch trinken möchten, beschreibt Highland Park auf seiner Webseite den Geschmack als warm mit Vanillenoten und roten Früchten, dunkler Schokolade und einer Zimtnote.

Irish Whiskey – ein Drama in vier Akten

Sehr unterhaltsam schreibt Thomas Zilm von spirit-ambassador.de im ersten Teil seiner Reihe über die Geschichte des irischen Whiskey. Wer ein wenig Zeit hat und etwas schwelgen möchte, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen, ein sehr kurzweiliger Beitrag, der Lust auf die Fortsetzungen macht: http://spirit-ambassador.de/irish-whiskey-ein-drama-in-vier-akten-teil-i/

Es wird auch nochmal der Unterschied zwischen Whisky und Whiskey erklärt!

Wer ein paar Euro übrig hat

Wer schon beim Highland Park denkt, das der Preis für den Whisky übertrieben ist, kommt in diesem Beitrag des alkoblog voll auf seine Kosten.

Die zehn teuersten Whiskys der Welt beginnen mit dem Bowmore 1964 für 71.000 Euro und enden beim Macallan M – der 2014 für unglaubliche 467.000 Euro den Besitzer gewechselt hat. Allerdings bekommt man hier auch etwas für sein Geld – beim Macallen sind zumindest 6 Liter in der Flasche. Nach Literpreisen liegt aber auch hier ein Macallen weiter vorne: Der Machallen 64 wurde 2010 für 367.000 Euro von Sotheby’s versteigert – in der Flasche waren „nur“ 1,5 Liter.

Klarheit in der Welt der unabhängigen Abfüller

Unabhängige AbfüllerDass so mancher unabhängige Abfüller große Schätze herstellt, die sogar zum Teil besser sind, als die Originale, ist allseits bekannt. Peter von Friends of Single Malt haben sich die Mühe gemacht, ein wenig Licht in die Welt der unabhängigen Abfüller zu werfen: Herausgekommen ist eine sehr gute Übersicht über eine Vielzahl von Abfüllern. Peter hat sich coolerweise auch die Mühe gemacht, die Abfüller einzeln anzuschreiben, um mehr über Sie zu erfahren.

Hier geht’s zum Artikel

Whisky Cocktail für den Winter: Hot Toddy

Wer nicht auf seinen ausgezeichneten Single Malt verzichten möchte, auch wenn die Erkältung ihn gepackt hat, dem sei der Hot Toddy – im leicht abgewandelten Rezept von Petra von meinwhisky.com – ans Herz gelegt.

Mit heißem Wasser, Honig, Grapefruitsaft statt Zitronensaft, Anis und natürlich Whisky gilt er als Geheimtipp in der kalten Jahreszeit. Einfach mal ausprobieren!

Es geht kulinarisch weiter: Whisky Cheddar Suppe von Vera

WhiskysuppeAuf Ihrem Blog hat Vera von nicestthings.com ein klasse Rezept für eine Suppe gepostet, die uns Whisky-Liebhaber sicherlich ein guter Begleiter durch die kalten Tage sein wird.

Hier noch ein Tipp, den ich vor langer Zeit mal von einem guten Koch gelernt habe: Es gibt keine „Kochweine“. Soll heißen, wenn ein Wein nicht schmeckt, dann kann man ihn ans Essen schütten. Das ist leider ein Irrglaube, denn der Wein behält beim Kochen seine Note. Das gleiche gilt also auch für Whisky: Nehmt keinen Whisky, den Ihr auch nicht trinken würdet!

Edit: Vera hat mich freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass das ursprüngliche Rezept von Petra von „Kochen und Whisky“ kommt – zu finden hier.

RoundUp

Hat Euch mein kleines Roundup gefallen oder habt Ihr etwas vermisst? Dann freue ich mich auf Feedback und Anregungen in den Kommentaren oder per Mail!